bedeckt München

Liebesroman:Die Kunst der Fuge

Liebesgrüße am Himmel

Liebe an Eides statt: Wer nicht Däne ist, aber einen Dänen oder eine Dänin liebt, muss das nun schriftlich bestätigen. Nur dann ist die Einreise gestattet.

(Foto: Boris Roessler/dpa)

Hohe Töne, tiefes Leid: Johanna Adorján schickt in ihrem Roman "Geteiltes Vergnügen" eine welterfahrene Journalistin in die Abwärtsspiralen der Selbstaufgabe.

Von Hilmar Klute

In den Achtzigerjahren, die von der Zeit, in der Johanna Adorjáns Roman spielt, ähnlich weit entfernt liegen wie New York von München, damals also lasen viele in Deutschland Christoph Meckels Erzählung "Licht". Es war die Geschichte eines Mannes, der aus einem zufällig ins Herbstlaub gewehten Brief erfährt, dass seine Freundin eine Liebschaft zu einem anderen Mann unterhält. Und dann folgte ein irrsinnig schöner und schrecklicher Monolog, der um die große Frage kreiste, wie viel Freiheit man einem geliebten Menschen zubilligen muss und wie viel Leid man sich selbst dabei zufügen darf.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Arbeitsleben
"Fieses Verhalten ist ansteckend"
Serie: Licht an mit Maxim Biller
Langsam ist es genug, Kollegen
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Zur SZ-Startseite