Großer Kunstpreis Berlin 2021:Menschenfreundliche Chronistin

Die Berliner Schriftstellerin und Journalistin Annett Gröschner erhält den Berliner Kunstpreis.

Die Schriftstellerin und Journalistin Annett Gröschner ist Preisträgerin des Großen Kunstpreises Berlin 2021. Der mit 15 000 Euro dotierte Preis soll am 18. März verliehen werden. In welcher Form dies geschehe, sei allerdings noch offen, teilte die Akademie der Künste am Freitag in Berlin mit. Annett Gröschner sei eine unermüdliche Chronistin der Stadt, erklärte die Jury zur Begründung: "Sie ist Flaneurin und wandelndes Stadtarchiv gleichermaßen und verbindet in ihren Texten literarische, soziologische und historische Herangehensweisen." Ihr literarischer Blick habe eine menschenfreundliche Schärfe.

Gröschner wurde 1964 in Magdeburg geboren und lebt in Berlin. Der "Kunstpreis Berlin - Jubiläumsstiftung 1848/1948" wurde 1948 in Erinnerung an die März-Revolution 100 Jahre zuvor vom Berliner Senat gestiftet. Seit 1971 wird er von der Akademie der Künste im Auftrag des Landes verliehen. Preisträger des Großen Kunstpreises der vergangenen Jahre waren Younghi Pagh-Paan (2020), Renée Gailhoustet (2019) und Thomas Demand (2018). Neben dem Großen Kunstpreis Berlin werden am 18. März auch die sechs Kunstpreise Berlin in Höhe von jeweils 5000 Euro verliehen. Die Auszeichnungen gehen an den indischen Konzept-Künstler Sajan Mani, an das Architekturbüro Harquitectes in Barcelona, an die slowenische Komponistin und Musikerin Petra Strahovnik, an die deutsche Schriftstellerin Lea Schneider, an die Schweizer Schauspielerin Gina Haller sowie die deutsche Multimedia-Künstlerin Susann Maria Hempel.

© SZ/epd
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