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Kunst:Monolithe geistigen Hungers

Die Tate Britain in London zeigt das Werk von Paul Nash. Er versuchte sich am Surrealismus, scheiterte aber auf eine Weise, aus der Großbritannien viel lernen könnte.

Am 16. November 1917 schickt Paul Nash seiner Frau einen Brief von der belgischen Front. Darin beschreibt er das Schlachtfeld am Ypernbogen als "unaussprechlich, gottlos, hoffnungslos". "Ich bin kein interessierter und neugieriger Künstler mehr", schreibt Nash, "ich bin ein Bote, der eine Nachricht der kämpfenden Männer an jene überbringt, die

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