bedeckt München 13°

Kulturgeschichte:Das unerkannte Gift

Es war die schlimmste Seuche seit der Pest von 1346, Millionen starben zwischen 1918 und 1920 an der Spanischen Grippe. Die Journalistin Laura Spinney will erklären, wie dies die Welt veränderte - dabei richtet sie viel Unfug an.

Von Stephan Speicher

Die große Grippeepidemie, die 1918 bis 1920 um die Erde ging, die "Spanische Grippe", war die schlimmste Seuche seit der Pest von 1346. Die Zahl der Opfer ist schwer zu bestimmen, die Krankheit wurde oft nicht richtig diagnostiziert, die Sterberegister nicht immer zuverlässig geführt. In den Zwanzigerjahren rechnete man mit etwa 20 Millionen Grippetoten, später mit 30, heute mit 50 bis 100 Millionen. Ganz unbekannt ist das nicht. In den vergangenen Jahren haben Fragen von Gesundheit und Krankheit in der Geschichte einige Aufmerksamkeit genossen und so auch die Grippe.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Coronavirus - Düsseldorf
Karlsruher Entscheidung zur Ausgangssperre
Da kommt noch was
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
Maisach: Neubaugebiet / Gewerbegebiet West / Immobilien; WIR
Immobilien
Kostenrisiko Eigenheim
Zur SZ-Startseite