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Unnützes Google-Doodle-Wissen:Claude Debussy und die Werwölfe im Mondlicht

Claude Debussy komponierte viele Werke. Eines seiner berühmtesten ist "Clair de Lune". Das romantische Stück ist in vielen Kinofilmen zu hören - darunter ist auch ein blutrünstiger Horror-Streifen.

Claude Debussy

Google ehrt Claude Debussy mit einem Doodle.

(Foto: Screenshot Google)

Immer wieder zeigt Google auf der Startseite bunte Bilder oder Animationen - und erinnert damit an besondere Menschen oder Ereignisse. Wir sagen Ihnen, was Sie zum Google-Doodle unbedingt wissen müssen. Heute: 151. Geburtstag des 1918 verstorbenen Komponisten Claude Debussy.

Das ist zu sehen:

Ein Schiff fährt durch eine nächtliche Landschaft. Regen setzt ein, aber die Menschen im Boot stört das nicht. Sie spannen einfach einen roten Schirm auf. Es könnte Paris sein, die Seine, im Hintergrund das Moulin Rouge - was passen würde: Denn der Mann, der heute mit einem Google Doodle geehrt wird, lebte lange Zeit in Paris. Claude Debussy wäre am 22. August 2013 151 Jahre alt geworden. Debussy, der in seiner Musik Romantik und Moderne verband, zählt zu den herausragenden Komponisten der Musikgeschichte. Unzählige Klavierspieler haben seine Préludes eingeübt, seine Nocturnes sind weltbekannt und Debussys Oper "Pelléas et Mélisande" sorgte bei ihrer Uraufführung für Tumulte. Eines seiner berühmtesten Stücke ist "Clair de Lune", der dritte Satz aus Debussys "Suite bergamasque" - der auch in zahlreichen Kinofilmen zu hören ist:

Kinofilme mit "Clair de Lune" von Claude Debussy:

  • Sieben Jahre in Tibet: In dem Kinofilm von Jean-Jacques Annaud spielt Brad Pitt den Bergsteiger Heinrich Harrer, der sich in Tibet mit dem jungen Dalai Lama anfreundet und von diesem eine Spieluhr geschenkt bekommt. In einer Szene stellt Harrer die Spieluhr auf den Boden im Zimmer seines Sohnes, zu dem er jahrelang keinen Kontakt hatte. Sie spielt "Clair de Lune" (... hier). (Aus rechtlichen Gründen dürfen wir die Film-Ausschnitte nicht einbetten.)
  • Ocean's Eleven: Tess (Julia Roberts) läuft am Ende des ersten Teils der Gangster-Saga dem Casinobesitzer Terry (Andy Garcia) davon. Das Bellagio in Las Vegas ist zu sehen. Zu den Wasserfontänen erklingt "Clair de Lune", gespielt vom Philadelphia Orchestra. Tess erreicht ihre große Liebe Danny Ocean (George Clooney), als dieser festgenommen wird. Aber alles ist gut. Denn Ocean muss nur drei bis sechs Monate ins Gefängnis, das Paar hat sich wiedergefunden - und wie ließe sich diese Szene besser untermalen, als mit Debussys romantischem Werk? (... hier)
  • Dog Soldiers: Meil Marshalls wüster Werwolf-Horrorstreifen "Dog Soldiers" beinhaltet tatsächlich auch ruhige Momente. In einem davon sitzt Megan (Emma Cleasby) an einem Klavier und spielt "Clair de Lune" von Claude Debussy. Mondlicht. Passt auch irgendwie zu Werwölfen. (... hier)
  • Twilight: Für ein Musikstück mit dem Titel "Claire de Lune" können sich natürlich auch Vampire erwärmen. Und so ist es kein Wunder, dass in dem Verfilmungen der Twilight-Saga immer wieder auftaucht - zum Beispiel hier.

Interessant für:

Klavierschüler, Romantiker vor dem ersten Date und alle, die nach "The Tree of Life" noch immer gerne klassische Musik in Kinofilmen hören.

Mit diesem Satz können Sie beim Mittagessen punkten:

"Claude Debussy hat nie eine Schule besucht."

Sehen Sie alle Folgen unseres Google-Doodle-Wissens hier.