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Maler Balthus:Die Geheimnisse der Kindheit

(c)The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florence/VG-Bildkunst, Bonn 2018

Auf der ersten Balthus-Ausstellung 1934 in Paris hat das Gemälde "La Rue" Aufsehen erregt.

(Foto: The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florence/VG-Bildkunst, Bonn 2018)

Erst vor einigen Monaten gab es in New York wieder einen Streit um eines seiner vermeintlich unsittlichen Bilder, jetzt wird der Maler Balthus in Basel als Meister der Traumlogik wiederentdeckt.

Von Gottfried Knapp

"Miau! Mio! Miau! Mio! Wo sind die armen Eltern? Wo?" Es mag kindisch klingen, wenn man die Ausstellung eines Malers, der sich der Menschheit vor allem durch die voyeuristischen Darbietungen junger Mädchen in verrutschter Kleidung eingeprägt hat, mit einem Zitat aus "Struwwelpeter" begrüßt. Aber da sich dieser Maler selber immer wieder sehr entschieden auf das berühmte deutsche Kinderbuch bezogen hat, führt dieser scheinbare Fehlgriff vielleicht sogar ins Zentrum der Bildwelt und der Ästhetik des Mannes, dem die Fondation Beyler in Riehen bei Basel eine große Retrospektive gewidmet hat.

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