Weitere Briefe:007 mit Extra-Gruseln

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Die 3G-Regeln und ihre Schlupflöcher. Themen sind außerdem ein strengerer Trinkwasserschutz, wie ihn die Regierung von Oberbayern gerade durchsetzt, und die Intendantin des Bayerischen Rundfunks.

Trinkwasser strenger schützen

Das Grund- und Trinkwasser muss zweifelsohne in ganz Bayern geschützt werden, für uns und die kommenden Generationen ("Ultimatum im Wasser-Streit" vom 16./17. Oktober, "Schutz und Trotz" und Kommentar "Der Freistaat muss hart bleiben" vom 19. Oktober). Leider wird landauf landab oft nicht sehr zukunftsorientiert mit den Wasserressourcen umgegangen. Sei es, dass Wasser verschwendet wird, was wohl auch in München häufig der Fall sein wird. Sei es, dass sorglos Düngemittel und Gülle in Grundwassereinzugsgebieten ausgebracht werden oder dem Übertritt von Industriechemikalien ins Grundwasser nicht rechtzeitig entgegengewirkt wird.

Wie die SZ bereits in der Ausgabe vom 21. September berichtete, soll nach einem aktuellen Merkblatt des Landesamtes für Umwelt das Tiefengrundwasser in den unteren Grundwasserstockwerken geschont und nur dann als Trinkwasser verwendet werden, wenn es dazu keine Alternativen gibt.

Hohe, wenn nicht gar grundwasserunverträgliche Tierbestände gibt es auch in den anderen Regierungsbezirken. Interessant zu wissen wäre, ob auch andere Bezirksregierungen Schutzmaßnahmen für die Grundwasservorkommen, wie die Regierung von Oberbayern für das Mangfalltal, planen. Nutzungsbeschränkungen für Landwirte, die zu viele grundwasserschädliche Stoffe in den Boden immittieren, als Alternative zu nutzen, traut sich offenbar zum Beispiel die Regierung von Niederbayern im Gegensatz zur Regierung von Oberbayern bisher nicht. Dabei ist es schon fünf vor Zwölf für die Grundwasservorkommen im "Schweinegürtel".

Lisa Voit, Weihmichl b. Landshut

007 mit Extra-Gruseln

Freitag 8. Oktober, in einem Kino im oberbayerischen Alpenvorland: James Bond 007, "Keine Zeit zum Sterben". Nach Angaben des Betreibers hat das Kino 261 Sitzplätze. Wir stehen wie alle anderen mit Maske an der Kasse an, kaufen unsere vorbestellten Tickets und betreten den Kinosaal. Das Kino ist bis auf ein paar wenige freie Plätze voll besetzt. Ich suche mir einen Platz und frage meinen Nebenmann, ob man hier herinnen die Maske abnehmen darf ? Ja, selbstverständlich! Tatsächlich hat niemand mehr eine Maske vorm Gesicht. Drei Stunden Kino in einem nahezu voll besetzten Saal, keiner hat gefragt oder überprüft, ob von irgendjemandem die 3G-Regeln eingehalten werden ("Die große G-Frage" vom 9./10. Oktober). So sieht die Realität aus. Zum Fürchten.

Uli Hoiß, Kochel am See

Kompetenz-Intendanz

Auf der Seite Kultur (R17) in der Süddeutschen Zeitung vom 15. Oktober wird unter dem Titel "Reiz der echten Begegnung" über das Gespräch im Kultursalon der SZ mit der neuen Intendantin des Bayerischen Rundfunks, Frau Dr. Wildermuth, berichtet. Darin heißt es, "(...) dass auch in Sachen Intendanzen nicht mehr alles so ist, wie es einmal war: Seit Anbeginn leiteten stets Männer den Bayerischen Rundfunk. Seit acht Monaten aber steht eine Frau an der Spitze."

Richtiger ist vielmehr: Mit der Wahl von Frau Dr. Wildermuth zur Intendantin wurde erstmals in der Geschichte des Bayerischen Rundfunks eine Persönlichkeit berufen, die aufgrund ihres Studiums und der bisherigen beruflichen Tätigkeiten in unterschiedlichen Programmbereichen dafür besonders qualifiziert ist. Das unterscheidet sie von den bisherigen Amtsinhabern.

Frank Müller-Römer, Technischer Direktor des Bayerischen Rundfunks i.R., Neubiberg

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