Schule und Corona:Mithelfen, dann geht's

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Natürlich können Eltern den Kultusminister kritisieren. Aber sie könnten auch mal selbst beim Testen mit anpacken, findet eine ehemalige Lehrerin.

"Schlechte Laune in der Schulfamilie" vom 22. September:

In diesem Beitrag Artikel wird der bayerische Schulminister heftig kritisiert. Aber läuft die Denkrichtung der Kritiker nicht in die falsche Richtung? Frei nach JFK möchte man ausrufen: Frag nicht, was der Minister für die Schüler tun kann, sondern wie wir alle dem Minister helfen können.

Erstens: Teströhrchen müssen nicht die Lehrer bekleben, sondern freiwillige Elternvertreter oder auch Schülergroßeltern könnte einspringen.

Zweitens: Verspätet gelieferte Pooltests mangels Anbindung der digitalen Schnittstellen zwischen Gesundheitsministerium und Schulen bieten ein lohnendes Aufgabenfeld für Informatiker. Im Land von Laptop und Lederhosen dürfte das kein Problem sein, oder?

Drittens: Senioren, die für ihre dritte Impfung das mobile Impfzentrum vor den Schulen verstopfen, ließen sich auf einen Einsatzbus umleiten. Sie werden für die jugendlichen Impflinge sicher Verständnis haben.

Viertens: Bei der Beschaffung von mobilen Luftfiltern muss ein umständlicher bürokratischer Ablauf eingehalten werden. Um Zeit zu sparen, könnten die Schulen die tatsächlich benötigten Geräte leasen. Das wäre doch eine Idee für ein Start-Up! Statt elektrische Kinderroller anzubieten, die dann in der Isar oder unter Büschen landen!

Wenn wir alle den Minister in der Weise unterstützen, kann er ungestört seine Visionen für Bayerns Schüler entwickeln.

Ute Taube, Studienrätin i.R., Oberhaching

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