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Korrektur:Zum FC Bayern

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern, widerspricht einer Darstellung in der SZ: Die Gespräche über den Autohersteller BMW als möglichen künftigen Sponsor des Vereins seien anders gelaufen als von der SZ dargestellt.

In "Nachspielzeit" auf Seite Drei vom 31. August / 1. September hieß es, der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG, Karl-Heinz Rummenigge, habe in den Verhandlungen mit dem Autokonzern BMW über einen möglichen Sponsorenvertrag mit dem FC Bayern "eine eigene Agenda verfolgt". Rummenigge solle "mit VW-Vorstand Herbert Diess, der auch im Aufsichtsrat des Vereins sitzt, besprochen haben, dass Audi keinesfalls vorzeitig aus dem 2025 auslaufenden Vertrag aussteigen werde". In der Folge sei der von Vereinspräsident und Aufsichtsratschef Uli Hoeneß favorisierte neue mögliche Sponsor BMW abgesprungen, weil BMW nicht bis 2025 habe warten wollen. Daher werde nun mit dem bisherigen Sponsor Audi über einen neuen Vertrag verhandelt.

Rummenigge legt Wert auf die Feststellung, zwar "mit Herbert Diess gesprochen" zu haben, "aber nicht, dass Audi keinesfalls vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen werde". Weiter hieß es in dem Text: "Zuletzt suchte Hoeneß dann auch noch Oliver Kahn aus, ausdrücklich als Nachfolger für Rummenigge. Im Gegenzug folgte ihm Rummenigge beim BMW-Deal nicht." Rummenigge bestreitet einen solchen Zusammenhang. Da er mit VW-Chef Diess nicht besprochen habe, dass Audi keinesfalls vorzeitig aus dem Sponsorenvertrag aussteigen werde, habe es folglich auch "keinen ,Gegenzug'" gegeben, so Rummenigge.