Bayern:Mehr tun für alle Stadtbummler

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Neue Radwege sind gut und wichtig, finden Leser. Aber die Politik solle dabei auch an diejenigen denken, die zu Fuß gehen. Und weil nicht alle fair radelten, wird auch mehr Radl-Kultur angemahnt.

"Bahn frei für die Radler" vom 3. Juni:

Wer denkt an die Fußgänger?

Ihr Beitrag "Bahn frei für die Radler" und viele andere Beiträge widmen sich den Forderungen zum Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrer. Diese Forderungen sind sehr zu begrüßen, aber wer denkt an die Wege und den Platz für Fußgänger - in Großstädten und insbesondere in unserer Landeshauptstadt? Hier nur einige wenige beklagenswerte Mängel, die meiner Frau und mir bei unseren Fahrten mit dem ÖPNV und unseren Gängen durch München auffallen: Die Grün-Phasen der Ampeln sind für Fußgänger an vielen Kreuzungen viel zu kurz - insbesondere an großen Kreuzungen wie etwa am Candidplatz. Selbst mit flotten Schritten erreicht man kaum die andere Straßenseite in der Grün-Phase. In belebten Stadtvierteln wie zum Beispiel im Gärtnerplatzviertel sind die Gehwege viel zu schmal. Die rechts und links parkenden Autos haben leider immer noch Vorrang. Sehr ärgerlich ist die Enge an der Bushaltestelle "Viktualienmarkt". Auf beiden Seiten haben Brauereien mit ihrer Gastronomie Vorrang vor den ein- und aussteigenden Fahrgästen, denen nur ein schmaler Streifen zugestanden wird. Dies sind sicherlich nur einige wenige von uns wahrgenommene Mängel, und andere Stadtgänger könnten sicherlich noch viele hinzufügen. Bitte nicht nur den Fokus aufs Stadtradeln, sondern auch auf das Stadtbummeln!

Hermann Will, München

Anständiger radeln

So wichtig ein Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur ist: Ohne eine grundlegende "Radl-Kultur", die durch respektvolles und defensives Verhalten der Radler gekennzeichnet ist, wird die Verkehrswende nicht gelingen. Die häufig anzutreffenden rücksichtslosen K(r)ampfradler/-innen diskreditieren diese Bemühungen. Um eine auf Rücksicht und Respekt basierende Radl-Kultur zu erreichen, ist unter anderem auch die Polizei gefordert, intensivere Kontrollen des Radverkehrs durchzuführen.

Dr. Bernhard Schoßig, München

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