Aus der Redaktion:Preis für SZ-Investigativteam

Für die Recherchen zum Pegasus-Projekt, in dem es um illegale Ausspähungen geht, prämiert das Europäische Parlament die SZ und ihre Partner mit dem Daphne-Caruana-Galizia-Preis.

Das Team des SZ-Ressorts Investigative Recherche hat gemeinsam mit den internationalen Partnern des Pegasus-Projekts den neu ins Leben gerufenen Daphne-Caruana-Galizia-Preis des Europäischen Parlaments gewonnen. Das Pegasus-Projekt war eine mehrmonatige Recherche über möglicherweise illegale Praktiken zahlreicher Regierungen, die offenbar das mächtige Abhörprogramm Pegasus des israelischen Herstellers NSO nutzen. Den Recherchen zufolge wurden aber eben nicht - wie stets behauptet - nur mutmaßliche Gesetzesbrecher abgehört, sondern auch Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Oppositionelle. Der Preis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben, er soll Beiträge hervorheben, die Werte wie Menschenrechte, Freiheit oder Demokratie verteidigen. Die Pegasus-Recherche wurde organisiert von der Pariser Non-Profit-Redaktion Forbidden Stories. Hier schließt sich ein Kreis, denn die erste Recherche die Forbidden Stories organisiert hat, war das Daphne-Projekt aus dem Jahr 2017 - jene internationale Recherche, die den Ungereimtheiten rund um den Mord an der maltesischen Investigativjournalistin Daphne Caruana Galiza nachging, nach der nun dieser Preis benannt wurde.

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