Aus der Redaktion Alles neu

Heribert Prantl führt künftig das Meinungsressort, Ferdos Forudastan ist Ressortleiterin Innenpolitik und Julia Bönisch alleinige Chefredakteurin von SZ.de: Die vielen Veränderungen in der Redaktion zum neuen Jahr auf einen Blick.

In der Redaktion der Süddeutschen Zeitung gibt es zum Jahres-wechsel etliche Veränderungen. Stefan Plöchinger, 41, bislang als Mitglied der Chefredaktion verantwortlich für digitale Projekte, wechselt zum Spiegel-Verlag und leitet dort künftig die Produktentwicklung. Julia Bönisch, 37, ist nun alleinige Chefredakteurin von SZ.de. Heribert Prantl, 64, gibt die Ressortleitung Innenpolitik ab und übernimmt das neu geschaffene Meinungsressort; er bleibt Mitglied der Chefredaktion. Als Stellvertreter fungiert Stefan Ulrich, 54, zuletzt Vize in der Außenpolitik. Neue Innenpolitik-Chefin ist Ferdos Forudastan, 57. Sie arbeitete als Parlamentskorrespondentin der Tageszeitung und der Frankfurter Rundschau und war zuletzt Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bundespräsidialamt sowie Sprecherin des mittlerweile ausgeschiedenen Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Zum Leiter des Ressorts Investigative Recherche rückt der bisherige Stellvertreter Bastian Obermayer, 40, auf. Er führt das Ressort mit Nicolas Richter, 44. Neue Ressortleiter Panorama sind Felicitas Kock, 31, die diesen Bereich bislang für Online verantwortet hat, und Michael Neudecker, 39, bisher stellvertretender Ressortleiter Print. Sie übernehmen die Aufgabe von Nadeschda Scharfenberg, 39, die auf die Stellvertreterposition wechselt. Das Ressort Gesellschaft und Wochenende leiten jetzt Katharina Riehl, 34, und Christian Mayer, 48. Riehl geht von den Medien dorthin, Mayer war bereits Stellvertreter der bisherigen Ressortchefin Tanja Rest, 46, die sich aufs Schreiben konzentrieren will. Die Ressortleitung Medien übernimmt kommissarisch Claudia Tieschky, 49. Für die Koordination der Süddeutschen Zeitung am Wochenende ist René Hofmann, 43, zuständig, gemeinsam mit David Pfeifer, 47. Chef vom Dienst ist jetzt Michael König, 34, neben Fabian Heckenberger, 36.

Auch bei den Korrespondenten gibt es mehrere Wechsel: Christian Zaschke, 46, ist von London nach New York gezogen. Er löst Peter Richter, 44, ab, der als Kultur-Korrespondent nach Berlin gegangen ist. Neu in London ist bereits seit Sommer Cathrin Kahlweit, 58. Ihr folgt in Wien Peter Münch, 57, als Korrespondent für Österreich und Südosteuropa. Seine Nachfolge in Israel hat Alexandra Föderl-Schmid, 46, angetreten, zuletzt Chefredakteurin der österreichischen Tageszeitung Der Standard. Bereits im Laufe des Jahres ist Bernd Dörries, 43, von Düsseldorf nach Kapstadt gezogen. Er folgt als Afrika-Korrespondent Tobias Zick, 40, der in die Außenpolitik nach München zurückgekehrt ist. Neuer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen ist Christian Wernicke, 58. Seine Nachfolgerin in Paris wird Nadja Pantel, 35, bisher Redakteurin in der Außenpolitik.

Neue wirtschaftspolitische Korrespondentin im Parlamentsbüro Berlin ist Henrike Roßbach, 38, die bislang für die Frankfurter Allgemeine Zeitung geschrieben hat. Sie ersetzt Thomas Öchsner, 56, der ins Wirtschaftsressort nach München zurückgegangen ist. Ebenfalls nach Berlin gewechselt haben Mike Szymanski, 40, zuvor Türkei- und Griechenland-Korrespondent mit Sitz in Istanbul, Ronen Steinke, 34, aus der Innenpolitik in München und Kristiana Ludwig, 30. Stefan Braun, 53, ist nun Online-Chef in Berlin. In Leipzig beginnt Ulrike Nimz, 34. Die bisherige Innenpolitik-Redakteurin folgt Cornelius Pollmer, 33, als Korrespondentin für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Als Wirtschaftskorrespondenten im Inland haben bereits während des Jahres Benedikt Müller, 25, in Düsseldorf, Jan Willmroth, 29, in Frankfurt und Stefan Mayr, 45, in Stuttgart neu angefangen. Müller und Wilmroth kommen aus dem Wirtschaftsressort in München, Mayr war zuletzt Korrespondent in Augsburg.

Aus der Redaktion ausgeschieden ist Nikolaus Piper, 65. Er wird der SZ weiterhin als Kolumnist und Kommentator zur Verfügung stehen.