Zusatzqualifikation:Eine Schippe drauflegen

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(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Nach der beruflichen Erstausbildung kann man sich zum Meister, Fachwirt, Techniker oder Betriebswirt weiterbilden. Welche Voraussetz­ungen muss man jeweils mitbringen? Und welche Spezialisierungen sind möglich?

Soll es der Meister, der Techniker oder doch ein Fachwirt sein? Wer nach der ersten Ausbildung eine Zusatzqualifikation erwerben will, sollte sich persönlich beraten lassen. Als Anlaufstellen eignen sich zum Beispiel eine IHK, eine Handwerkskammer sowie ein Branchen- oder Berufsverband. Wie sich diese Weiterbildungen voneinander unterscheiden.

Meister. Die Fortbildungen zum Meister sind in Deutschland einheitlich geregelt. Der Abschluss ist laut Deutschem Qualifikationsrahmen (DQR) dem Bachelor gleichgestellt. Jede Branche hat ihren eigenen Industriemeister, etwa in der Chemie oder der Elektrotechnik. Fachmeister spezialisieren sich indes auf genau ein Fachgebiet: Es gibt etwa die Weiterbildung zum Wassermeister, der in Wasserwerken die Aufbereitung leitet. Jedes Handwerk, dazu gehören Bäcker oder Fleischer, hat seinen eigenen Meister.

Techniker. Die Weiterbildungen zum Techniker sind auf Länderebene geregelt, die Lehrgänge werden an kostenlosen Fachschulen angeboten. Abhängig davon, wo man den Abschluss macht, wird man "staatlich geprüfter" oder "geprüfter" Fachwirt. Der Abschluss "staatlich geprüfter Techniker" steht auf einer Stufe mit dem Bachelor-Abschluss in einem technischen Studiengang.

Fachwirt. Diese Aufstiegsfortbildungen sind immer staatlich anerkannt und bundesweit gleich geregelt. Auch dieser Abschluss ist einem Bachelor gleichwertig. Ein Fachwirt folgt in der Regel auf die kaufmännische Ausbildung. Solche Weiterbildungen gibt es mit Spezialisierung auf ein Gebiet - etwa als Marketingfachwirt. Andere sind auf eine Branche ausgerichtet - wie der Buchhandelsfachwirt.

Betriebswirt. Der Abschluss Betriebswirt ist dem Master gleichgestellt. Betriebswirt-Abschlüsse sind zum Teil landesrechtlich geregelt, zum Teil bundesrechtlich. Die Fortbildungen stehen nicht nur Menschen mit kaufmännischen Berufsabschlüssen offen. Auch ein Handwerksmeister kann einen Betriebswirt draufsatteln.

Näheres zum Thema auf dem Portal Abi.de der Bundesagentur für Arbeit

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