Weiterbildung Qualifikationen und Abschlüsse müssen anerkannt sein

Junge Berufstätige bis 24 Jahre können mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Bundestags ins Ausland gehen: Sie leben in Gastfamilien in den USA und machen Praktika in Betrieben vor Ort. Das Stipendium deckt Reise- und Versicherungskosten ab. Jungen Handwerkern bis 23 Jahren, die in Frankreich auf die Walz gehen wollen, hilft die französische Gesellenvereinigung "Compagnons du Devoir". Infos über weitere Stipendienprogramme für Auslandsaufenthalte, etwa das Asa-Programm der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), finden sich außerdem hier.

Wer vor allem zum Sprachenlernen ins Ausland will, kann dies auch im Rahmen einer Weiterbildung und mit Unterstützung tun - etwa im Rahmen eines Bildungsurlaubs (weitere Informationen zu Regelungen für den Bildungsurlaub finden Sie hier). Passende Angebote findet man in der Datenbank des Fachverbands deutscher Sprachreise-Veranstalter. Sprachreisen sind außerdem unter Umständen steuerlich absetzbar, wenn sie für den Beruf nützlich sind.

Wer sich für eine Fortbildung in einem anderen Land interessiert, muss allerdings darauf achten, dass er nicht nur für sich selbst lernt, sondern dass die Qualifikationen und Abschlüsse, die er dort erwirbt, auch zu Hause anerkannt werden. Erleichtert wird das beispielsweise mit dem Europass, der für mehr Vergleichbarkeit und Transparenz europaweit sorgen soll. Auf www.europass-info.de gibt es beispielsweise Vorlagen, um den eigenen Lebenslauf international vergleichbar darzustellen, sowie Zeugniserläuterungen, die auch im Ausland beziehungsweise nach der Rückkehr deutlich machen, was man gelernt hat.