So macht man sich Feinde

Sie wollen jetzt unbedingt einen Feind haben? Nichts leichter als das.

1. Finden Sie Unterschiede zwischen sich und einem Kollegen, mit dem Sie bislang nicht allzu viel zu tun hatten. Daraus können sich Probleme entwickeln.

2. Bewerten Sie die Unterschiede. Sie sind auf der guten Seite, der Kollege auf der schlechten.

3. Prägen Sie sich ein: Die Unterschiede sind wichtiger als die Gemeinsamkeiten.

4. Jetzt müssen Sie sich noch davon überzeugen, dass der andere alles tut, um Ihnen zu schaden. Dazu dürfen Sie gerne zum Mittel der Unterstellung greifen.

Der Grundstock ist gelegt - jetzt einfach nur noch auf die Konflikte warten und sie genießen.

Noch mehr Tipps gibt Helmut Kraft in seinem Buch Fische haben Feinde, Fischstäbchen nicht, Redline Verlag, München 2010.

Bild: dpa 9. August 2010, 12:102010-08-09 12:10:45 © sueddeutsche.de/Maria Holzmüller/joku/bön