Bärlauch (Allium ursinum)

Die Blätter sind im März und April am aromatischsten. Sie werden meist roh zum Würzen verwendet und haben einen scharfen Geschmack, der dennoch milder als Knoblauch ist. Auch die Blüten sind essbar. Bärlauch wächst an schattigen Stellen in Gärten, Wäldern und vielen Parks, oft massenhaft. Doch Sammler sollten vorsichtig sein. Die Blätter ähneln denen von gleich zwei Giftpflanzen: dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlose. Bärlauch-Blätter erkennt man vor allem an ihrem Knoblauch-Geruch, den man durch Reiben an der Pflanze freisetzt. Zudem sind die Blätter gestielt, haben also eine markante Mittellinie.

Bild: Catherina Hess 11. März 2014, 11:442014-03-11 11:44:59 © Süddeutsche.de/beu/dd