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"Home Staging":Nicht blenden lassen

Hauskäufer sollten bei auffällig schön zurechtgemachten Häusern misstrauisch werden. Manchmal seien dann Home-Staging-Agenturen am Werk gewesen, die Schäden zu übertünchen versuchen.

Hauskäufer sollten bei besonders schön zurechtgemachten Häusern misstrauisch werden. Manchmal seien dann Home-Staging-Agenturen am Werk gewesen, die Schäden zu übertünchen versuchen. Davor warnt der Verband privater Bauherren (VPB) in Berlin.

Er rät Immobilienkäufern deshalb, zur Besichtigung einen Sachverständigen mitzunehmen, der die Schwachstellen alter Häuser trotz des schönen Scheins erkennt. Für ein Honorar von etwa 100 Euro pro Stunde erspare dieser unter Umständen Fehlkäufe und langwierige Rechtsstreitigkeiten.

Home-Staging-Agenturen versprechen ihren Kunden laut dem VPB oft, dass diese ihr Haus dank der Verschönerung schneller und zu einem deutlich höheren Preis verkaufen können. Doch zum Teil würden erhebliche Schäden bewusst verdeckt, auf die eigentlich hingewiesen werden müsste. Das sei arglistig. Entdeckt der Käufer die Schäden, müsse der alte Besitzer sie ausbessern lassen. Im Extremfall könne sogar der Kauf rückgängig gemacht werden.

© sueddeutsche.de/dpa/als
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