PC-Rollenspiel:"Diablo 3" lässt Server zusammenbrechen

Lesezeit: 1 min

Zum Start ein Servercrash. Am ersten Verkaufstag der langerwarteten Rollenspiel-Fortsetzung "Diablo 3" mussten Spiele-Fans erst einmal mit Fehlermeldungen leben. Inzwischen sollen alle Server funktionieren, doch das Geschäftsmodell hinter dem Spiel sorgt weiter für Diskussionen.

Das lang erwartete PC-Spiel "Diablo 3" funktioniert zum Verkaufsstart am heutigen Dienstag unter Umständen nicht bei jedem Käufer.

Diablo 3

Rollenspiel-Neuerscheinung "Diablo 3": Fehlermeldungen zu Verkaufsstart.

(Foto: Blizzard Entertainment)

Spieler müssen sich zum Start einer Partie im sogenannten Battlenet von Entwickler Blizzard einloggen. Wegen des großen Andrangs auf die Server kann es dabei zu Verzögerungen kommen, teilte die Firma mit. In solchen Fällen gibt das Spiel die Fehlermeldung "Error 37" aus. Nutzern bleibt in solchen Fällen nur, den Anmeldeversuch mehrfach zu wiederholen.

Allerdings kommt nicht jeder Absturz durch überlastete Server zustande. "Error 108" wird zum Beispiel durch fehlerhafte Spieldateien ausgelöst und lässt sich durch eine Wiederholung der Installation beheben. "Error 12" tritt eventuell auf, wenn der Spieler versucht, sich auf Servern aus einer anderen Region einzuloggen. Auf der Seite des Spiels heißt es, dass inzwischen wieder alle Spielserver funktionieren, die Auktionshäuser allerdings teilweise noch offline sind.

Zwei Millionen Vorbestellungen

Diablo 3 ist der langerwartete Nachfolger des zweiten Diablo-Spiels, das im Jahr 2000 erschien und zu den bekanntesten Titeln des Genres "Hack & Slay" gehört. Es verkaufte sich über Jahre hinweg millionenfach. Der erste Teil der Reihe kam bereits 1996 auf den Markt.

In der Diablo-Reihe kann der Spieler in verschiedene Rollen schlüpfen, so in die eines Kämpfers, Zauberers, Bogenschützen, Hexendoktors oder Barbaren. Ziel ist es, eine Welt von dem Dämon Diablo zu befreien.

Neben eines Einzelspielermodus lag das Augenmerk der Entwickler vor allem auf der Erweiterung des Multiplayer-Modus. Dieser wird nun um eine Art Online-Auktionshaus für virtuelle Gegenstände ergänzt, in dem Spieler ihre erbeuteten Waren verkaufen können.

Im Vorfeld hatten nach Angaben des Herstellers bereits zwei Millionen Kunden das Spiel vorbestellt, Analysten rechnen damit, dass sich die Zahl der Käufer in den nächsten Monaten nochmals verdoppeln könnte.

Linktipps:

Testprotokoll von "Diablo 3" auf Der Westen

Interview mit den Entwicklern bei ZEIT ONLINE

Kurze Vorbesprechung bei heute.de

Die taz zur Online-Auktionsbörse

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