Onlinesucht:Koreaner stirbt nach 49-stündigem Spielemarathon

Seine Spielsucht vor dem Computer ist einem 28-jährigen Südkoreaner zum Verhängnis geworden.

Nach einem 49-stündigen Spielemarathon am Computer ist ein 28-jähriger Südkoreaner zusammengebrochen und gestorben.

Onlinesucht: Computerspiele sind in Fernost besonders populär.

Computerspiele sind in Fernost besonders populär.

(Foto: Foto: Reuters)

Der Mann habe in der vergangenen Woche zwei volle Tage lang in einem Internetcafé ausgeharrt, kaum gegessen und nicht geschlafen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Er habe sich geweigert, seinen Platz zu verlassen, und ohne Unterlass das Kriegsspiel "Starcraft" gespielt.

Schließlich sei er dann zusammengebrochen, wenige Stunden später starb er im Krankenhaus. Die Ärzte vermuteten einen Herzinfarkt, sagte der Polizeisprecher.

Vom letzten Arbeitgeber entlassen

Von seinem letzten Arbeitgeber sei er entlassen worden, weil er sich zu lange mit Computerspielen abgegeben habe.

In Südkorea ist es nicht der erste Fall, in dem ein "Online-Gamer" nach langem Spielen einen plötzlichen Schwächeanfall erlitten hat. "Nach Glücksspielsucht, Alkohol- und Drogensucht müssen wir der Kategorie ein neues Wort hinzufügen: Onlinesucht," schrieb die Zeitung Donga-Ilbo.

© sueddeutsche.de/dpa/AP
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