Wortgefechte Von "Blinde Kuh" bis "Sankt Martin"

Bier, Brezn und Fischsemmeln gehören zum Politischen Aschermittwoch in Niederbayern - aber vor allem deftige Sprüche. Eine Auswahl dessen, womit die Politiker ihre Anhänger in Stimmung brachten.

"Ich kann euch sagen, warum der Scheuer gesagt hat, in Passau passen 8000 Leute rein, obwohl es nur 4000 sind. Man hält die Rede vom Seehofer nur besoffen aus, deshalb haben die einfach doppelt gesehen." (Der SPD-Landeschef Florian Pronold)

"Das ist der Typ, der am Aschermittwoch zu hören bekommt: "Hey, Du, der Fasching ist vorbei"." (Der ehemalige Bundespräsidentenkandidat der Freien Wähler, Alexander Hold über CSU-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt)

"Hier spricht die Vor-Band von Martin Schulz." (Der österreichische Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) kurz vor der Schulz-Rede)

"Donald Duck war beim Standesamt, er will seinen Namen ändern. Donald - das geht einfach nicht mehr." (Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt)

"Das größte Blinde-Kuh-Almabtreiben in Bayern." (Der Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger über den CSU-Aschermittwoch)

"Ein Mann, bekannt für verbale Ausfälle, abstruse Ideen und eine wirre Frisur: Horst Seehofer, der Donald Trump Bayerns." (Die Linken-Chefin Katja Kipping via Twitter zum Aschermittwoch)

"Minister Söder hätte gern, Bayern als Logistik-Stern: Die Wiese mit Beton begossen, asphaltiert und voll erschlossen. Bald ist alles Autobahn: Dank Söder-Dobrindt-Wachstumswahn." (ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek erfindet Bauernregeln)

"Liegst du falsch und merkst es nie - dann gehörst du zur Sozialdemokratie." (Der CSU-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt über den Koalitionspartner)

"Zwischen Sankt Martin und Martin Schulz gibt es einen himmelweiten Unterschied: Sankt Martin hat seinen eigenen Mantel verteilt, Martin Schulz will unser Geld verteilen." (Der Generalsekretär der Bayern-FDP Daniel Föst)