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Praxistest: Fiat Panda 1.3 Multijet:Haushaltsgerät auf Rädern

Mit dem Panda hat Fiat an alte Erfolge angeknüpft: Der Ruf der "tollen Kiste" von einst ist ungebrochen. Doch so billig wie früher ist der Panda längst nicht mehr. Aber noch so praktisch?

Erinnern Sie sich noch an "die tolle Kiste"? In den 80er und 90er Jahren eroberte der Fiat Panda die Parkplätze vor den Universitäten, den Kitas und den Pizza-Bringdiensten (dort vorzugsweise grün-weiß-rot lackiert).

Klein - und dennoch geräumig: der neue Fiat Panda

(Foto: Foto: pressinform)

Der kleine Panda: Quadratisch, praktisch, klein und gut. Sein Designer Giorgio Giugiaro hatte ihn als "Haushaltsgerät auf Rädern" entworfen: kantig, und glattflächig, selbst die Fensterscheiben waren eben.

Wer damals ein großes Herz und einen kleinen Geldbeutel hatte, der verliebte sich in das Bärchen aus Italien. Und der geniale Werbeslogan von der "tollen Kiste" sorgte dafür, dass auch vor der "Geiz ist geil"-Ära "billig" nicht mit "out" gleichgesetzt wurde. Mehr als vier Millionen Mal wurde er gebaut. Der Panda war eines der erfolgreichsten Modelle aus dem Hause Fiat.

2003 starb der Panda aus - Fiat stoppte die Produktion. Nach ein paar ziemlich missglückten Versuchen, ihn unter anderem Namen (Cinquecento und Seicento) wieder in Deutschland heimisch zu machen, hat sich Fiat 2003 auf die alten Imagewerte besonnen und den Panda auch bei uns wieder in die freie Wildbahn ausgesetzt.

Und siehe da: Die Kiste ist toll. Und vor allem: Sie ist fit gemacht für die Moderne. Keine spartanische Innenausstattung mehr mit Sitzen aus bespannten Stahlrohrrahmen, die eher an Campingmöbel erinnerten. Nein - gediegen und gepflegt ist er geworden. Ein kleiner Van. Und durchaus praktisch. Nur nicht mehr so preiswert.

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"Haushaltsgerät auf Rädern"