Lamborghini LM 002:Der Lambo-Panzer

Martialischer als ein Hummer und einst der schnellste Geländewagen der Welt: der Lamborghini LM 002

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Lamborghini LM 002

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Martialischer als ein Hummer und einst der schnellste Geländewagen der Welt: der Lamborghini LM 002

Da steht der nun, der real gewordene Albtraum aller SUV-Fahrer. Tiefschwarz. Ein Koloss wie ein Kipplaster vom Tagebau. Der Lamborghini LM 002 ist ein Dinosaurier auf Rädern.

Bei aller Mühe für die Abstimmung von V12-Triebwerken, Fahrwerk, Allradantrieb und Edel-Interieur muss man das Außendesign ...

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... schlicht vergessen haben. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Doch dass dieser Lamborghini zu den hässlichsten Autos der jüngeren Historie gehört, dürften nur wenige bezweifeln. Ändert alles nichts daran, dass der Gelände-Lambo ein Lustobjekt mit viel Sexappeal ist.

Ist es nun das martialische Aussehen eines Schützenpanzers, die undefinierbaren Flächen, Kanten und Ecken oder die Möglichkeit, einen Lamborghini mit Countach-Motor im Gelände zu bewegen, der den LM 002 so begehrenswert macht?

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Gegen den 4,90 Meter langen und 2,7 Tonnen schweren LM 002 ist die altehrwürdige Mercedes G-Klasse windschlüpfrig und der Land Rover Defender eine zarte Pflanze.

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Von 1986 bis 1992 wurden gerade mal 301 Stück verkauft.

Scheichs und Prinzen, Stars und Sternchen liebten den norditalienischen Dampfhammer, der so wunderbar auf jegliches Understatement verzichtete und einen ...

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... auf so drastische Art und Weise vom schnöden Pöbel abhob.

Der erste LM 002 ging an den König von Marokko. Ein LM 002 wurde 1987 für die Pharaonen-Rallye und ein Jahr später für die Rallye Paris-Dakar aufgebaut und auch eingesetzt.

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Seine militärische Herkunft sieht man ihm ebenso an wie dem auch längst zur Legende gewordenen Hummer H-1. Statt eines Kofferraums hat der Lambo eine winzige Ladefläche, die erst durch Verwendung einer Box für Gepäck nutzbar ist.

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Zuletzt wurder der LM 002 von einem V12-Countach-Triebwerk mit 5,2 Litern Hubraum, 444 PS und über 210 km/h Spitze angetrieben - damit galt der Panzer-Lambo lange Zeit als der sportlichste und schnellste Geländewagen der Welt.

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Das Armaturenbrett könnte auch von einem Bagger oder einem Traktor stammen. Ziemlich unförmig reckt sich das lederne Nardi-Lenkrad unter der rotbraun schimmernden Holzplatte hervor.

Wenig elegant sind in dem Holz lieblose Rundinstrumente für Geschwindigkeit, Drehzahl, Temperatur, Batterie, Öldruck und Kraftstoff eingepfropft.

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Wer in den - trotz der mächtigen Dimensionen - viel zu eng geschnittenen Innenraum steigt, will protzen. Zeigen, dass er der König der Straße ist.

Als ob der Raum für den Fahrer trotz drei Metern Radstand und zwei Metern Gesamtbreite nicht schon eng genug wäre, muss man sich die Handbremse am mächtigen Mitteltunnel ertasten. Gleich dahinter befinden sich wie bei einem Prototypen zwei üppig dimensionierte Wählhebel für Allradantrieb und Untersetzung.

Nur mit Mühe erfummelt man dagegen das winzige Zündschloss und den Lenkstockhebel für die Scheibenwischer.

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Im Fond sieht es nicht anders aus. Hier wird die Rückbank von dem gewaltigen Mitteltunnel durchtrennt. Man sitzt weder vorn noch hinten wirklich gut und die mächtigen Windgeräusche werden allein durch den donnernden Zwölfzylinder übertönt.

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Der Aufmerksamkeitswert des Geländewagens ist ungeschlagen. Einige schauen verwirrt. Andere mit Verwunderung. Der LM 002 macht den Eindruck, er könnte über alles hinwegrollen, was sich ihm in den Weg stellt. Fette 345er Breitreifen vom Typ Pirelli Scorpion unterstreichen den visuellen Eindruck und sorgen dafür, dass die Kraft auch standesgemäß auf die Straße kommen. Von 0 auf 100 km/h vergehen gerade mal 7,8 Sekunden.

© sde
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