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Citroën C3:Gefühl im kleinen C

Der neue Citroën C3 sieht sympathisch aus und fährt sich kommod - für manche vielleicht eine Alternative zum Polo.

Wer in Deutschland Kleinwagen sagt, meint üblicherweise Polo. Konkurrenten haben es da schwer, vollends seit die aktuelle Generation des kleinen VW auf dem Markt ist. Allenfalls der Wunsch nach etwas mehr Emotion oder einfach nach Anderssein im Volkswagenland lässt auch Außenseitern eine Chance. Einer davon ist Citroën.

Mehr hoch als lang: Der neue Citroën C3 widerstand der gängigen Wachstumsneigung und optimierte stattdessen den Raum nach innen. Auch das Design setzt mit seiner friedfertigen Rundlichkeit ganz eigene Akzente gegen den Trend.

(Foto: Foto: oh)

Dort hat seit geraumer Zeit vor allem das Design einen Aufschwung erlebt, neben dem aristokratischen C6 am oberen Ende der Modellskala zeichnen sich die kleineren Modelle, mit Ausnahme des renovierungsbedürftigen C1 durch eine sympathisch wirkende, unaggressive Rundlichkeit aus. Ein bisschen modisch, ein bisschen frech und immer als Citroën zu erkennen. Hinzu kam eine Rückbesinnung auf klassische Stärken wie den sänftengleichen Fahrkomfort, der jahrzehntelang geradezu sprichwörtlich für französische Automobile war.

Nun also der direkte Polo-Konkurrent C3. In diesem Marktsegment sind die Franzosen traditionell stark, der Vorgänger verkaufte sich europaweit zwei Millionen Mal, in Deutschland waren es etwa 77.000, was zu dem inzwischen auf 2,7 Prozent angewachsenen Marktanteil wesentlich beigetragen hat. Nun wurde der C3 gründlich verbessert. Das Design behielt zwar seine grundsätzliche Rundlichkeit, doch die Linien wurden gestrafft, reichlich Chrom kam hinzu und in seiner pfiffigen Unbekümmertheit bekundet der Kleine nicht zuletzt die formale Verwandtschaft zum bereits bekannten Mini-Van Picasso.

Bei unwesentlich veränderten Außenmaßen hat sich auch für die Insassen einiges getan: Mehr Bewegungsfreiheit herrscht nun hinten und vorn, und ganz allgemein genießt man ein deutlich verbessertes Raumgefühl. Unbestreitbar hat daran Glas seinen Anteil, viel Glas. Die Frontscheibe nämlich ist - mit Ausnahme der Basisausstattung - nach oben förmlich ausgeufert, nennt sich Zenith und bietet ein Panorama-Blickfeld für alle Hans-guck-in-die-Lufts. Was das wirklich bringen soll, steht dahin, was es bedingt, steht dagegen fest: eine aufwendige Blendenkonstruktion mittels verschiebbarem Dachhimmel und 15 Kilo Mehrgewicht.

Citroën C3

Gefühl im kleinen C