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Audi A7 Sportback:Platz ist in der kleinsten Lücke

Mercedes CLS und Porsche Panamera haben gezeigt: Zwischen Ober- und Luxusklasse ist noch Raum. Audi hat dafür den neuen A7. Erste Bilder, erste Fakten.

Eine wahre Produktarmada überrollt derzeit das Premiumsegment. Und alles kommt aus Ingolstadt. Der Audi A5 Sportback ist noch jung, der A8 folgt im Februar und nach Nischenmodellen wie R8 Spyder, A8 lang und RS5 kündigt sich bereits der neue Audi A6 an - zunächst allerdings noch im Tarngewand: Denn die Plattform und die Technik des A6 feiern auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst kommenden Jahres zunächst im neuen Audi A7 Sportback eine sehenswerte Premiere: Er wird der erste sein, der den neuen Längsbaukasten in Audis Oberklasse trägt.

Eines der schönsten Angebote unter den viertürigen Sportcoupés: Audi A7 Sportback

(Foto: Foto: oh)

Mit dem A7 fährt Audi in eine Luxuslücke, die eigentlich keine ist. Denn nicht nur der neue Audi A8 ist mit einer Länge von 5,14 Metern gewachsen; auch der neue A6, der das aktuelle Modell 2011 ablöst, drückt sich ein Stück weiter nach oben. Doch Exterieur-Designer Achim Badstübner ist um eine Antwort nicht verlegen, wenn er auf die Kunden des Nischenmodells A7 angesprochen wird: "Der A7 Sportback ist genau das richtige Auto für diejenigen, bei denen die Kinder aus dem Haus sind und die keinen Avant mehr brauchen. Praktisch und elegant ja - aber eben keinen Kombi."

Eine erste Ausfahrt mit dem Prototypen erlaubt Rückschlüsse auf das A7-Serienmodell. Rund 4,90 Meter lang, vier Türen, vier Sitze, rahmenlose Scheiben und das nicht enden wollende Heck: Keine Frage, mit dem A7 fällt man auf. Selbst hier in Beverly Hills. Dort, wo Rolls Royce, Aston Martin, Porsche 911 und Maserati Quattroporte an der Tagesordnung sind, recken sich viele Autofahrer den Hals nach dem golden lackierten Messemodell aus. Das viertürige Coupé aus Ingolstadt ist sportlicher, dynamischer und polarisierender als ein A6 und nicht derart klassisch gezeichnet wie die neue Luxuslimousine A8.

Der Prototyp des A7 Sportback verfügt über ein gigantisches Panoramadach. "Wir wollten auf der Messe in Detroit besonders das Interieur in den Vordergrund stellen", erklärt Audi-Design Achim Badstübner, "deshalb ist das große Panoramadach nicht getönt. In der Serie lässt sich so etwas natürlich nicht machen." Die Klimaanlage ist ausgeschaltet und beim Überfahren der ersten Bodenunebenheiten knarzt und knackt es gewaltig. Eben nur ein Prototyp, der trotz des starken Dreiliter-Diesels nicht für höhere Geschwindigkeiten gebaut ist.

Audi A7 Sportback

Platz ist in der kleinsten Lücke