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ADAC-Studie: Blinken:Rekord bei der Pannenhilfe

Die Helfer des ADAC haben im vergangenen Jahr so oft bei Pannen geholfen wie noch nie. Die Zahl dieser Einsätze stieg um 5,8 Prozent auf fast vier Millionen, wie der Autoklub in München mitteilte. Damit waren die "Gelben Engel" im Durchschnitt alle acht Sekunden im Einsatz.

Auch die Erfolgsquote bei der Pannenbehebung sei auf einen neuen Rekord gestiegen. Mehr als 84 Prozent aller liegengebliebenen Autos konnten wieder flottgemacht werden. Die rund 1700 rollenden ADAC-Werkstätten legten bei ihren Einsätzen insgesamt 56,7 Millionen Kilometer zurück.

Absoluter Spitzentag bei den Pannen war der 21. Dezember 2009. An diesem Tag rückte die Pannenhilfe knapp 28.700 Mal aus. Ein weiterer extremer Tag war der 7. Januar mit fast 25.400 Einsätzen. Defekte oder kraftlose Batterien waren auch 2009 mit knapp 617.000 Notrufen Pannenursache Nummer eins. 2008 rückten die Gelben Engel deswegen aber "nur" rund 543.000 Mal aus.

Witterungsbedingt mussten die Helfer damit 2009 besonders oft ausrücken - obwohl doch die Abwrackprämie laut ADAC rund zwei Millionen neue Autos in den Markt gebracht hatte. Zweithäufigster technischer Pannengrund war die Zündanlage mit mehr als 176.000 Fällen. Reifenpannen waren rückläufig: Nach rund 136.000 kaputten Reifen 2008 zählten die Gelben Engel hier 2009 nur rund 134.000 Fälle. Auch Marder zeigten weniger Biss: Gab es 2008 noch rund 15.300 festgestellte Fälle von Marderbissen, waren es 2009 nur 13.700.

© sueddeutsche.de/dpa/gf
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