Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preise 2013 Hohe Ehrung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 135 Vorschläge geprüft - und nun den wichtigsten Forschungsförderpreis Deutschlands vergeben.

Zwei Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler erhalten die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preise 2013. Die Auszeichnung ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. und wird seit 1986 jährlich vergeben.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gab am Donnerstag in Bonn die neuen Preisträger bekannt, die zuvor aus 135 Vorschlägen ausgewählt worden waren. Laut DFG waren darunter besonders zahlreiche herausragende Nominierungen. "So hätten wir durchaus noch den einen oder anderen Preis mehr vergeben können", sagte DFG-Präsident Matthias Kleiner.

Von den elf Preisträgern kommen vier aus den Lebenswissenschaften, je drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie aus den Naturwissenschaften und eine aus den Ingenieurwissenschaften. Neun der Ausgezeichneten erhalten je ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro, zwei Wissenschaftler teilen sich einen Preis zur Hälfte mit je 1,25 Millionen Euro. Verliehen werden die Auszeichnungen am 19. März kommenden Jahres in Berlin.

Die Preisträger sind Thomas Bauer (Islamwissenschaft, Uni Münster), Ivan Dikic (Biochemie/Zellbiologie, Universität Frankfurt), Frank Glorius (Molekülchemie, Uni Münster), Onur Güntürkün (Biologische Psychologie, Uni Bochum), Peter Hegemann (Biophysik, Humboldt-Universität Berlin), Marion Merklein (Umformtechnik/Fertigungstechnik, Universität Erlangen-Nürnberg), Roderich Moessner (Theoretische Festkörperphysik, Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, Dresden), Achim Rosch (Theoretische Festkörperphysik, Universität Köln), Erika von Mutius (Kinderheilkunde, Allergologie, Epidemiologie, Klinikum der Uni München), Vasilis Ntziachristos (Biomedizinische Bildgebung mit optischen Methoden, TU München) und Lutz Raphael (Neuere und Neueste Geschichte, Uni Trier).