Neuer Job für Klaus Töpfer? Der frühere Chef des UN-Umweltprogramms und Bundesumweltminister ist für eine Desertec-Spitzenposition im Gespräch.
Töpfer sei aussichtsreicher Kandidat für den internationalen Posten, erfuhr die Süddeutsche Zeitung aus Kreisen der an Desertec beteiligten Konzerne. In der Initiative haben sich mehr als ein Dutzend führende deutsche Konzerne - darunter Siemens, die Münchener Rück, RWE, Eon und die Deutsche Bank - zusammengeschlossen. Die Initiative will bereits in zehn Jahren Sonnenstrom aus Afrikas Wüsten nach Europa importieren.
Klaus Töpfer - übernimmt er einen wichtigen Posten beim Wüstenprojekt Desertec? (© Foto: ddp)
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Auf Töpfer käme eine schwierige Aufgabe zu. Er muss in nordafrikanischen und arabischen Staaten um Unterstützung für das 400-Milliarden-Euro-Projekt werben. Denn die Initiative gilt als politisch heikel: Die deutschen Firmen planen Kraftwerke in diversen Ländern der politisch instabilen Region. Sie braucht dafür die Zusage zum Bau der Anlagen, eines internationalen Leitungsnetzes sowie die Erlaubnis zum Transport der Energie.
Der frühere Bundespolitiker gilt bei mehreren Unternehmen als Wunschkandidat. Als langjähriger Chef der UN-Umweltbehörde in Nairobi hatte sich Töpfer internationale Anerkennung erarbeitet und galt gerade in Afrika als wichtiger Anwalt der Interessen der Dritten Welt. Die Personalie soll bis Ende Oktober beschlossen werden, hieß es am Dienstag weiter. Der ehemalige Außenminister und Grünen-Chef Joschka Fischer sei dagegen nicht im Gespräch.
Nach SZ-Informationen forcieren die beteiligten Firmen derzeit ihre Planungen für die Gründung des Konsortiums in den nächsten Wochen. Es gebe wöchentliche Treffen der Konzerne. Diskutiert werde zudem der künftige Sitz des Desertec-Konsortiums. Im Gespräch seien neben München auch Paris und Brüssel.
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(SZ vom 20.08.2009/mel)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
adenosine - was sind schon 400 Milliarden? Das ist z.B. ein Jahr Irakkrieg...nur die Frage, was ist sinnvoller?
Wieder einmal geht es um Posten. Wie mag wohl die Dotierung sein? Es wäre zu wünschen, wenn es unbedingt Töpfer sein muss, dass er, nachdem er ja gut versorgt ist, den Job ehrenamtlich übernimmt.
Wir sind mitten im Solarzeitalter, nur manche merjken es noch nicht oder sie wollen es nicht wahrhaben. Aber so war das immer in der Geschichte der Technik. Die Konservativen haben sich immer wieder schwer mit Erneuerungen getan, in der Technik so auch in gesellschaftlichen Angelegenheiten. Als das Gasbeleuchtung durch elektrisches Licht ersetzt wurde, haben sie der Vergangenheit nachgeweint. Jetzt weinen sie den Glühlampen hinterher.
Selbstverständlich wird es schneller als erwartet Elektroautos geben. Genausogut, wie man sein Benzin ja auch an den Tankstellen bekommt, bekommt demnächat seine (besser entwickelte) Batterie am Depot. Leere Batterie raus, volle rein. Zuerst wird es einen Service geben, danach eben auch den üblichen Self-Service, alles wie gehabt. Autos werden darüber hinaus auch noch Energieträger sein, die ihren Strom in Zeiten des Stillstands veräussern. Denn ein Fahrzeug steht in der Regel 90% seiner Lebensdauer. Nur ein Problem gibt es, die flotten Wagen werden kein Geräusch mehr abgeben. Aber man wird sich daran gewöhnen "müssen".
Eins muss man allerdings fragen: Warum ist man nicht schon früher mit dieser Technik angefangen? Sonnenenergie ist ständig vorhanden uns sie wird immer vorhanden sein.
Aber allzuviele Konservative sperren sich mit aller Gewalt, obwohl ihr Verstand es besser weiss oder wissen sollte. Genau diese widersprüchliche Haltung macht den Konservatismus aus, die sich so gerne als die Macher darstellen und sich als modern halten. Wie hat man über die Grünen gemeckert und gelacht. Sie stellten diese als Anhänger der vorindustriellen Zeit dar. Na ja, so ist es halt.
Ne, er kennt alle wichtigen Leute die über Geld entscheiden. Typisches Amigogehabe und Vetterles und Bäslesgesellschaft. Dann lieber offene Korruption.
Ingeneure finden in Deutschland ab 50 keinen Job mehr, weil sie zu teuer und nicht mehr leistungsfähig/flexibel sind und hier muß Klaus Töpfer ran.
Der Mann ist im Juli 71 Jahre geworden.
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