An Frechheit kaum zu überbieten: Strom wird um bis zu 15 Prozent teurer - dabei könnten die Kunden niedrigere Preise ganz leicht erzwingen.
In den nächsten Wochen werden einige Millionen deutsche Stromkunden unliebsame Post bekommen: Energieversorger wie Vattenfall und EWE planen saftige Preiserhöhungen. Um bis zu 15 Prozent schrauben die Versorger ihre Tarife nach oben. Die neue Preisrunde ist ein dreister Griff der Konzerne in die Taschen der Verbraucher.
Strom wird teurer, denn etliche Versorger erhöhen die Tarife. (© Foto: ddp)
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Die Anbieter selbst beweisen eindrucksvoll, dass der Strommarkt in Deutschland auch zehn Jahre nach seiner Liberalisierung noch immer nicht funktioniert. Denn auf den Rohstoffmärkten sind die Preise gefallen, wohin man auch blickt. Wegen der Wirtschaftskrise sind Öl, Gas und Kohle deutlich billiger zu haben als noch vor einem Jahr.
Auch die Kosten für Emissionsrechte, die für besseren Klimaschutz das Verbrennen fossiler Rohstoffe verteuern sollten, fallen bisher kaum ins Gewicht. Und selbst die Großhandelspreise für Strom an der Leipziger Börse haben sich in den vergangenen Monaten zum Teil halbiert. Nur ein Preis stieg auf wundersame Weise: der für Haushaltsstrom.
Und das wird weitergehen. Viele Anbieter werden dem Beispiel der ersten Preiserhöher im kommenden Jahr folgen. Für die Bundesregierung sollte es der letzte Anstoß sein, die Marktmacht der Energieriesen einzuschränken.
Noch immer stehen die großen Versorger RWE, Eon, Vattenfall und EnBW für mehr als 80 Prozent der Stromproduktion und für einen Großteil des Stromnetzes. Doch auch die Verbraucher müssen sich endlich bewegen. Noch immer zahlen die meisten zu viel, obwohl sie die Wahl hätten. Mit einer größeren Wechselbereitschaft zu Billiganbietern haben es die Kunden selbst in der Hand, niedrigere Preise zu erzwingen.
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(SZ vom 19.11.2009/mel)
Die Verbraucher werden überall zur Kasse gebeten. Bei der Entsorgung wird das System unterwandert, das eingesparte Geld bleibt den Herstellern und nicht korrekten Entsorgern wie VfW und Redual . Nicht nur Erdinger gehört zu den Kunden, sondern auch Warsteiner und Red Bull. Am Ende bringt nur Konsumentenverhalten die Verantwortlichen zur Räson. Erst wenns im Geldbeutel weh tut, reagieren sie. Wetten?
Nochmal 2ct ideologieabgabe extra pro Kilowattstunde - eine Unverschämthneit! Ich dachte wir hätten jetzt eine bürgerliche Regierung, der Marktwirtschaft etwas gilt! Also bitte Herr Brüderle: Es wird Zeit die Ökodiktatur zu stoppen. Ich habe ja nichts dagegen, dass jeder grüne Spinner, der das zahlen will, zu so einem Solarsrtromanbieter rennt und dem die Taschen füllt, aber in einem freien Land sollte niemand dazu gezwungen werden. Das ist Ersatzreligion von Atheisten, irgendwie als müsste man erst zum Homöopathen, bevor man beim richtigen Arzt reingelassen wird.
Erdinger soll sich einen anständigen Entsorger suchen. Und wir können als Verbraucher alle Erdinger auffordern, das zu tun. Verbraucher gebraucht eure Macht!
Damit wir am Ende nicht mehr immer die Dummen sind. Zefix.
http://www.euwid-recycling.de/nachrichten_single.html?&tx_ttnews[tt_news]=4394&tx_ttnews[backPid]=13&cHash=d1fa3fba43
Klar, eben weil die Müllentsorgung auch immer teurer wird, lohnt es sich ja auch für Unternehmen wie Vfw richtig, zu schummeln. Da geht es gleich um Millionen von Euro die dann wieder bei uns auf den Rechnungen landen wo soll das Geld sonst herkommen??? Der Vfw hat 1.500 Kunden aus Branchen wie Versandhäuser, Lebensmittelindustrie, Warenhäuser und der pharmazeutischen Industrie. Die müssen doch auch alle wissen, dass es nicht rechtens ist, was da passiert aber der Bürger muss die dreiste Abzocke ja hinnehmen!? Sprit, Wasser, Gas, Strom, Müll...
Wahrscheinlich steigen die Müllgebühren gleich mit oder kurz danach. Seit Monaten schwelt ein Streit um den Verpackungsmüll, kaum beachtet von der Öffentlichkeit. Wegen einer Firma VFW aus Köln und anderer ist der Grüne Punkt jetzt aus dem Entsorgerverband ausgetreten. VFW hat sich wohl geweigert, keine Grauzonenpraktiken in der Verpackungsentsorgung anzuwenden - und der Geschäftsführer ist seit gestern auch weg. Da sieht man, was Wettbewerb bringt: chaotische Zustände in einem sowieso schlecht beleumundeten Markt. Und wer darfs bezahlen? Wir.
Aufschlussreich hierzu:
http://www.gruener-punkt.de/de/journalisteninfo/recherche/presseinformationen/pressemitteilungen-artikel/dsd-erklaert-verbandsaustritt.html
http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=32310
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