Montagsinterview "Unfälle gehören ins Museum"

"Wir haben im Jahr mehr als 1,2 Millionen Verkehrstote weltweit. Aber wir haben schon die Technik, einen Großteil der Unfälle zu verhindern", sagt Degenhart.

(Foto: Nigel Treblin/Continental/dpa)

Continental-Chef Elmar Degenhart über die Zukunft des autonomen Autofahrens und die Rolle seines Konzerns.

Interview von Caspar Busse, Thomas Fromm und Angelika Slavik

Es sind spannende Zeiten in der Automobilindustrie. Konzerne wie Apple oder Google experimentieren mit selbstfahrenden Autos und sind daher gefürchtet. Die traditionellen Hersteller sehen sich unter Druck, und deren Zulieferer natürlich auch. So wie Elmar Degenhart, 56, Vorstandvorsitzender der Continental AG, hinter Bosch die Nummer zwei der Branche. Kurz vor Beginn der Detroit Motor Show erklärt er seine Strategie.

SZ: Herr Degenhart, in der Autobranche gibt es neue große Konkurrenten. Was kommt da auf Sie zu? Haben Sie Angst?

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