US-FINANCE-BANKING-PAULSON
Von Hans-Jürgen Jakobs

Es ist ein Haus mit vielen Verbindungen, ein Klub der Geld-Elite: Leute von Goldman Sachs schaffen es auffällig oft in die Spitze von Ministerien, Botschaften, Notenbanken, Regierungen und anderer Banken. Ein Überblick.

Sie nannten ihn Hank oder sogar Hank the hammer - jenen stählernen Manager, den es nach vier Jahren in der US-Regierung 1974 zu Goldman Sachs nach Chicago gezogen hatte. Hier begann die große Bankkarriere von Henry Paulson, die ihn in der Zeit von 1999 bis 2006 sogar auf den Chefstuhl des New Yorker Investmenthauses brachte. Dann rief wieder die Politik, genauer: ein republikanischer Freund. Der seinerzeitige Präsident George W. Bush machte ihn zum Finanzminister. Hier hatte er es 2008, gegen Ende der Amtszeit, mit der Bankenkrise zu tun - und Hank holte mit einem 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket tatsächlich den Hammer hervor. Paulson, 65, ist privat Naturschützer und liebt es, Vögel und Reptilien zu beobachten.

Bild: AFP

16. März 2012, 17:11 2012-03-16 17:11:36  © SZ vom 17.03.2012/bbr

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