Arbeitsministerium Renten steigen im Westen um 1,7 und im Osten um 2,5 Prozent

Die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland bekommen vom 1. Juli an mehr Geld. Die Bezüge steigen um 1,67 Prozent im Westen und 2,52 Prozent im Osten. Damit erreicht das Rentenniveau in den neuen Bundesländern 92,2 Prozent des Westniveaus.

Die Renten in Ost- und Westdeutschland gleichen sich weiter an. Ab dem 1. Juli bekommen die mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner mehr Geld. Im Westen steigt die Rente um 1,67 Prozent, im Osten liegt das Plus bei 2,53 Prozent.

Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung, die vom Statistischen Bundesamt ermittelt wird. Für die höhere Rentenanpassung in den neuen Ländern nennt das Arbeitsministerium zwei Gründe: Zum einen sei die Lohnentwicklung, auf der die Rentenanpassung basiert, im Osten höher ausgefallen. Zum anderen seien im Westen letztmalig die nicht vorgenommenen Rentenkürzungen in früheren Jahren durch einen Abschlag vom Rentenplus ausgeglichen worden.

Mit der neuen Anpassung steigt das Rentenniveau im Osten laut Ministerium von 91,5 Prozent auf 92,2 Prozent des Westniveaus. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) bezeichnete die Rentenerhöhung als "gute Nachricht" für die Rentner. Zugleich warb sie für die von der Koalition verabredeten Rentenverbesserungen - etwa die Rente ab 63 für langjährig Versicherte: "Das gehört zur Fairness dazu und stärkt das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung."