"Abenomics" nach Plan: An der Börse in Tokio steigen die Aktienkurse, und der Yen wird immer schwächer. Beides ist eine Folge des billigen Geldes. Doch viele Japaner profitieren davon erst einmal nicht - Hedgefonds umso mehr.
Von Harald Freiberger, Frankfurt, und Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Geld wird nicht gezählt, sondern gewogen: Der weltweite Handel mit Kokain erwirtschaftet Milliarden. Roberto Saviano beschreibt in seinem neuen Buch "Zero Zero Zero" die Wege der Droge. Er hält sie für einen Motor der Globalisierung.
Von Henning Klüvermehr...
Die "Financial Times Deutschland" erscheint am 7. Dezember zum letzten Mal, wie der Verlag Gruner + Jahr in Hamburg mitteilte. Verhandlungen mit möglichen Investoren waren zuvor gescheitert. Betroffen sind mehr als 300 Mitarbeiter. Das Magazin "Capital" soll in Zukunft von Berlin aus weitergeführt werden.
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Er hat eine Finanzagentur, eine Nachrichten-Gruppe inklusive TV-Sender - und ist Bürgermeister von New York: Der Multimillionär Michael Bloomberg soll an der "Financial Times" interessiert sein.
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Schwedische Autos, Billig-Drogerien, und Foto-Pioniere: Unternehmen, die einen festen Platz in der Gesellschaft hatten, machten pleite, ob wegen Managementfehlern, technischem Wandel oder der Krise. Welche Marken 2012 verschwunden sind.
Von Benjamin Rombergmehr...
Der britische Verlagskonzern Pearson will möglicherweise seine traditionsreiche Wirtschaftszeitung "Financial Times" losschlagen. Das berichtet ausgerechnet die Agentur Bloomberg, die selbst zu den potenziellen Käufern des lachsfarbenen Blattes gehört. Pearson dementiert. Doch vollkommen abwegig wäre ein Verkauf nicht.
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Der Aufsichtsrat von Gruner + Jahr hat über das Schicksal der defizitären "Financial Times Deutschland" beraten - die Wirtschaftszeitung wird nicht mehr erscheinen. Einem Medienbericht zufolge soll die letzte Ausgabe am 7. Dezember veröffentlicht werden. Nach Angaben des Konzernsprechers wird aber noch sondiert, ob sich ein Käufer finden könnte.
Von Caspar Busse, Katharina Riehl und Claudia Tieschkymehr...
Die Personalflucht im Lager von Hasan Ismaik geht weiter: Auch die Juristin Anna Campbell verlässt den Aufsichtsrat von 1860 München - der Investor muss nun rasch drei Positionen mit mindestens zwei neuen Leuten besetzen. Denn auf der nächsten Sitzung im Januar sind elementare Fragen zu klären.
Von Gerald Kleffmann und Philipp Schneidermehr...
Pistazie und Vanille - das sind die Lieblingseissorten der Netanjahus. Für Eiscreme gab der israelische Ministerpräsident im vergangenen Jahr etwa 2000 Euro Steuergelder aus. In Israel hat das einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
Von Eileen Splittmehr...
Investiert doch in Frankreich, schlug der Industrieminister einem US-Reifenhersteller vor. Doch der amerikanische Manager lehnt höhnisch ab - und beschwert sich über die seiner Meinung nach mangelhafte Arbeitsmoral der Franzosen: Die würden nur drei Stunden am Tag arbeiten.
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Drogenhandel, Schattenwirtschaft sowie Bestechung von Beamten und Geschäftspartnern: Schätzungen des russischen Zentralbankchefs Ignatjew zufolge sind allein im vergangenen Jahr mehr als 50 Milliarden Dollar an illegalen Geldern außer Landes geschafft worden. Jetzt will Präsident Putin gegensteuern.
Von Julian Hansmehr...
Er leitete Frankreichs angesehenste Tageszeitung - am Dienstagabend ist "Le Monde"-Chefredakteur Erik Izraelewicz im Alter von 58 Jahren gestorben. Zuvor hatte er in der Redaktion einen Schwächeanfall erlitten.
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In Spanien, Portugal und Griechenland wehren sich die Arbeitnehmer mit Generalstreiks gegen die rigiden Sparkurse ihrer Regierungen. Doch nicht nur Armut und Arbeitslosigkeit machen den Krisenländern zu schaffen: Italien verkauft seine Schlösser, in Irland werden Bauruinen zur tödlichen Falle. Und kritische spanische Journalisten werden ersetzt.
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Der dramatische Leserschwund bei Frankreichs nationalen Zeitungen fordert ein weiteres Opfer: Die Wirtschaftszeitung "La Tribune" stellt nach 26 Jahren ihre Printausgabe ein und erscheint nur noch online - nach "France Soir" bereits das zweite große französische Blatt. Die Krise scheint nun auch die Politik zu bewegen.
Von Stefan Ulrichmehr...
"Entschuldigung, dass wir so viele Millionen verbrannt haben": In der letzten Ausgabe der FTD blickt die Redaktion selbstironisch auf das eigene Schaffen zurück - und erobert damit die Herzen der deutschen Internetnutzer.
Von Dirk von Gehlenmehr..."Gefällt mir"-Blog
Der deutsche Zeitungsmarkt steht vor dem Verlust einer weiteren überregionalen Zeitung: Der Verlag Gruner + Jahr will die Einstellung der "Financial Times Deutschland" verkünden. Die Verlagsgruppe hat Verkaufsverhandlungen mit einem potenziellen Investor abgebrochen.
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Kurz bevor die Finanzinspektoren am Freitag in Athen eintreffen, dringen Details zu neuen Forderungen der Troika an die Öffentlichkeit: Demnach soll das Land seinen Arbeitsmarkt radikal liberalisieren. Auch Finanzminister Schäuble signalisiert seinem Athener Amtskollegen: Mit Nachsicht kann Griechenland nicht rechnen.
Von Christiane Schlötzermehr...
EADS-Chef Enders wollte mit der Fusion mit BAE mehrere Probleme auf einmal lösen: EADS sollte unabhängiger von der Politik werden - und internationaler. Nach seinem Scheitern werden die Probleme nicht kleiner, sondern größer.
Von Michael Kläsgen, Paris, Caspar Busse und Thomas Frommmehr...
Die EU-Staaten haben sich auf die Grundzüge eines Wachstumspakts geeinigt. Doch Italien und Spanien verweigern ihre Zustimmung. Sie verlangen Soforthilfen, um ihre Zinslast zu senken. Die Euro-Länder ringen um eine Einigung. Ein Ende des Streits über tiefgreifende Reformen der Union ist damit aber noch lange nicht in Sicht.
Die Ereignisse des ersten Gipfeltags in der Liveblog-Nachlesemehr...
Wenn die Krise übermächtig wird: Die Situation spanischer Banken hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch verschärft, nun rechnen Händler damit, dass die Ratingagentur Moody's noch in der Nacht viele Geldhäuser auf Ramsch herabstuft.
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François Hollande startet seine Reformen: Statt Geld an Aktionäre auszuschütten, sollen Unternehmen künftig mehr Steuern zahlen. Die Regierung will so die Investitionen ankurbeln.
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Die ersten Documenta-Ausstellungen fielen in die hohe Zeit des Kalten Krieges, was die Bewertungen in Ost und West deutlich beeinflusste. Jenseits des Eisernen Vorhangs galt das Kasseler Faible für abstrakte Kunst als überheblich und versnobt. Der Westen sah hingegen keinerlei Notwendigkeit, der Kunst in den sozialistischen Ländern die geringste Aufmerksamkeit zu schenken.
Von Laura Weissmüllermehr...
Expansion in Lateinamerika: Volkswagen will in den nächsten Jahren Milliarden in Brasilien investieren. Schon jetzt ist VW do Brasil einer der größten Arbeitgeber der südamerikanischen Automobilbranche - doch wenn es nach VW-Chef Winterkorn geht, soll das Wachstum nun erst so richtig losgehen.
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