Grünen-Experte Winfried Nachtwei über einen möglichen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und was er von Westerwelle und Guttenberg hält.
Interview:
Michael König
Bibelarbeit mit Margot Käßmann, Vortrag von Angela Merkel, Party bis spät nachts: Diese Highlights auf dem Kirchentag sollten Sie nicht verpassen.
Von
L. Sonnabend
Wenn Leos fliegen: Schwere Waffen helfen den deutschen Soldaten in Afghanistan nicht - sie schaffen lediglich mehr zivile Opfer.
Von
Peter Blechschmidt
Nach Ansicht des verteidigungspolitischen Sprechers der Grünen, Winfried Nachtwei, wird der deutsch-amerikanische Dissens über den Afghanistan-Einsatz nur unter den Teppich gekehrt. Die geplante Ausweitung sei nicht nötig. Interview: Ivo Marusczyk
Der Einsatz von Awacs-Flugzeugen in Afghanistan stößt auf große Vorbehalte in Koalition und Opposition. Auf Anfrage der SZ gaben Fachpolitiker der Parteien zu verstehen, dass noch viele Fragen offen sind.
Von
Peter Blechschmidt
Die Sicherheitslage im Norden Afghanistans ist schlechter als je zuvor. In Kundus hat die Bundeswehr ihre bisher größte Offensive gestartet. Verteidigungsminister Jung spricht von einer großen "Herausforderung".
Konfrontation statt Kooperation: Wegen des Luftangriffs mit Dutzenden Toten in Afghanistan haben sich die Deutschen scharfe Kritik von ihren Bündnispartnern eingehandelt - aus Berliner Sicht zu Unrecht: Verteidigungsstaatssekretär Schmidt hat die Vorwürfe jetzt mit klaren Worten zurückgewiesen.
Die Familienministerin will Benimmregeln fürs Netz, die Staatsanwaltschaft untersucht einen Wahlkampf-Song der NPD und bin Ladens Sohn soll getötet worden sein.
Die jüngsten Angriffe der Nato mit Dutzenden Toten führen den Krieg in Afghanistan in eine neue Dimension. Erstmals hat ein von der Bundeswehr angeforderter Lufteinsatz so schwere Folgen. Nicht nur die Grünen dringen auf schnelle und umfassende Aufklärung - wichtige Fragen sind noch offen.
Von
Peter Blechschmidt, Berlin
Der von der Bundeswehr angeordnete Luftangriffe mit Dutzenden Toten in Afghanistan bringt die Bundesregierung immer stärker in Bedrängnis. Verteidigungsminister Jung muss sich schwere Vorwürfe gefallen lassen. Auch Kanzlerin Merkel hat sich jetzt in die Debatte eingeschaltet - sie will eine Afghanistan-Konferenz einberufen.
Nach dem Vorwurf der Misshandlung an Murat Kurnaz wollen die Parteien im Bundestag die Aufsicht über Bundeswehr-Spezialkräfte verbessern.
Von
P. Blechschmidt
Erstmals hat Generalinspekteur Schneiderhan, ranghöchster deutscher Soldat, zu dem verheerenden Nato-Luftangriff auf zwei Tanklaster Stellung bezogen - und verteidigt den verantwortlichen Offizier.
Der ehemalige Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz erhebt schwere Vorwürfe gegen zwei Bundeswehrsoldaten. Doch diese können weder bestätigt noch zurückgewiesen werden.
Mehr Gewalt am Hindukusch, weniger Freiwillige für den deutschen Einsatz: Der jüngste Todesfall in der Bundeswehr entfacht eine alte Debatte.
Von
V. Bernau
Bundeskanzlerin Merkel vergibt erstmals Tapferkeitsmedaillen an Soldaten. Die Parallelen zum Eisernen Kreuz sind nicht zu übersehen - und von vielen sogar gewünscht.
Die Bundesregierung lädt einen afghanischen Kriegsverbrecher zu Gesprächen ein. Die Linke ist empört. Experten sagen, es geht nicht anders.
Von
Thorsten Denkler, Berlin
In Pakistan und Afghanistan sollen Hunderte Pistolen aus Bundeswehrbeständen illegal gehandelt werden - auch in Nordafghanistan, wo die deutschen Truppen stationiert sind.
Die Junggrünen geben sich radikaler als die Gesamtpartei. Mit "Latzhosenträgern und Esoterikern" der früheren Generation aber hätten sie nichts mehr zu tun.
Von
D. Brössler
Angela Merkel hat die ersten Tapferkeitsmedaillen verliehen. Während sie von einem "Ansporn für uns alle" sprach, gab es in Kundus einen schweren Anschlag auf amerikanische Soldaten.
Gerade hat der Bundestag der Verlängerung des Bundeswehreinsatzes am Hindukusch zugestimmt - nach dem Tod zweier Soldaten steht nun eine neue Diskussion bevor.
Für seinen jüngsten Vorstoß zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren muss der Verteidigungs- minister nun Prügel einstecken. Die SPD spricht von einem Wahlkampfmanöver.
Schwerer Kampfeinsatz: Deutsche Soldaten beteiligen sich in Afghanistan an einer Offensive gegen die Taliban - mit Mörsern und Schützenpanzern. Die Grünen warnen vor einer "Eskalation ohne Ende".