Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten ist der letzte politisch aktive Vertreter des rot-grünen Senats, der 2001 abgewählt wurde. Mirow gilt als fachlich kompetent. Sein Manko: fehlende Ausstrahlung.
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Von Ralf Wiegand
Dominique Strauss-Kahn hat in einem Schreiben an seine Ex-Mitarbeiter die Vorwürfe gegen ihn erneut zurückgewiesen. Er sei als IWF-Chef zurückgetreten, weil er nicht akzeptieren könne, dass die "lieben Kollegen" diesen Albtraum mit ihm teilten.
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Der US-Finanzminister hält Dominique Strauss-Kahn an der Spitze des Internationalen Währungsfonds für unhaltbar: Wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung sei der Franzose "nicht in der Lage, den IWF zu leiten", sagte Geithner. Der 62-jährige Weltbanker steht auf der Gefängnisinsel Rikers Island indes unter besonderer Beobachtung - wegen Suizidgefahr.
Die Schuldenlast ist einfach zu groß: Europäische Sachverständige warnen vor der Pleite Griechenlands und sehen in der alten Währung Drachme eine Rettungsmöglichkeit.
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M. Balser, S. Boehringer, M. Hesse und M. Zydra
Der EZB-Chefposten ist einer der wichtigsten Jobs in Europa. Das Geschacher um die Nachfolge von Amtsinhaber Trichet ist in vollem Gang. sueddeutsche.de stellt die Favoriten vor - und ein paar Kandidaten, die noch niemand auf der Rechnung hat. In Bildern.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert einen massiven Ausbau der Nahrungsmittel-Produktion. Die Industriestaaten müssten Handelsschranken abschaffen - sonst seien 100 Millionen Menschen zusätzlich von Hunger bedroht.
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Judith Raupp und Cerstin Gammelin
Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel hat die Telekom-Bespitzelungen mit Stasi-Methoden verglichen. Kriminalbeamte warnen vor "schwunghaftem Handel mit Kundendaten" - die seien bei privaten Unternehmen "schlecht aufgehoben".
Sie haben viel verloren - nun wollen sie Schadenersatz: Aktionäre der Hypo Real Estate fordern nach SZ-Informationen mehr als 200 Millionen Euro. Da die HRE verstaatlicht wurde, müsste die Zeche am Ende der Bund zahlen - und damit die Steuerzahler.
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Daniela Kuhr und Klaus Ott
Die Bundesregierung hat die Telekom aufgefordert, die Spitzel-Affäre schnell aufzuklären. Politiker der großen Koalition empörten sich darüber, dass der halbstaatliche Konzern die Kontakte von Mitgliedern der Konzernspitze zu Journalisten über zwei Jahre hinweg habe ausforschen lassen.
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Guido Bohsem und Caspar Dohmen
Großer Auftritt in Berlin: Namhafte Zeugen aus der Finanzwirtschaft sollen erklären, was sich im September beim Immobilienfinanzierer HRE abspielte.
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Daniela Kuhr
Die sieben größten Industrienationen und Russland rufen die Ölförderländer zu gesteigerter Produktion auf. Gleichzeitig wollen sie die Rolle von Spekulanten bei Ölpreisen prüfen.
Keiner will es gewusst haben: Für Ex-Finanzstaatssekretär Thomas Mirow kam die Beinahe-Pleite der Hypo Real Estate überraschend - sie sei nicht absehbar gewesen. Ackermann hält die Rettung für richtig.
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Was wussten sie? Was geschah an dem Wochenende, an dem die HRE vor der Pleite gerettet wurde? Kam die Hilfe der Regierung zu spät? Die Zeugen der dramatischen drei Tage im Herbst 2008 in Bildern.
Hamburg vor der Entscheidung am Sonntag: Die CDU setzt auf personellen Wahlkampf, während die SPD sich angriffslustig gibt: Wie Ole von Beust versucht, sich nicht auf einen harten Schlagabtausch einzulassen.
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Von Ralf Wiegand
Volksfeststimmung bei der CDU und den Grünen, Entsetzen bei SPD und FDP - doch überraschend ist nur, wie klar das erwartete Ergebnis ausfällt.
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Von Ralf Wiegand
Die Bundesanwaltschaft hat sueddeutsche.de bestätigt, dass die heute durchgeführten Razzien in der linken Szene in Zusammenhang mit dem anstehenden G-8-Gipfel stehen. Auch der Name einer Gruppe wurde genannt.
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Oliver Das Gupta
Die linken Organisationen sprechen von einer "skandalösen Polizeiaktion", die die Globalisierungsgegner bereits vor dem G-8-Gipfel kriminalisieren solle. Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungsverfahren eingeleitet und Grenzkontrollen wieder eingeführt.
Russlands Interesse an EADS wächst: Die staatliche Vneshtorgbank soll ihren Anteil von fünf auf sechs oder sieben Prozent aufgestockt haben. Bestätigt sich dies, wäre die Bundesregierung unter Zugzwang.
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Ulrich Schäfer, Jens Flottau und Peter Fahrenholz
Der Wirtschaftsminister verwirrt mit Plänen zum Schutz deutscher Firmen vor Auslandsinvestoren. Es könnte Taktik dahinter stehen, aber auch Tollpatschigkeit ist nicht ausgeschlossen.
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Nina Bovensiepen und Andreas Hoffmann