Exklusiv
Lange war die Personalie umstritten, jetzt hat sich das Kuratorium der RAG-Stiftung auf einen Kandidaten geeinigt: Nach Informationen der SZ wird Werner Müller Chef der Stiftung, die die Abwicklung des deutschen Kohlebergbaus finanzieren soll. Für den früheren Chef des Chemiekonzerns Evonik zeichnet sich in dem Gremium eine klare Mehrheit ab.
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Der Vorsitzende der RAG-Stiftung, der frühere BP-Manager Wilhelm Bonse-Geuking, wird massiv unter Druck gesetzt. Gibt es alte Rechnungen zu begleichen?
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Evonik wird nicht an die Börse gehen - und schuld daran sind die Turbulenzen an den Finanzmärkten. Die RAG-Stiftung befürchtet, für den Mischkonzern nicht genügend Geld einzusammeln. Nun werden Investoren gesucht.
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Kein Geld auf den Finanzmärkten, kein Interesse an Aktien: Der Börsengang von Evonik ist gescheitert. Zum jetzigen Zeitpunkt würden die Erlöse dem Chemieunternehmen nicht gerecht, heißt es. SPD und Gewerkschaften in NRW passt das ins Konzept.
Von Karl-Heinz Büschemannmehr...
Etwa fünf Milliarden Euro Erlös sind angepeilt. Der Börsengang des Chemiekonzerns Evonik wäre eine der größten Erstemissionen der vergangenen Jahre. Doch nun wollen die Anteilseigner das Projekt vorerst stoppen: Zu groß ist das Risiko an den Finanzmärkten.
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"Noch vor der Sommerpause" zum ersten Mal im Handel: Das Chemieunternehmen Evonik bereitet sich auf den lange erwarteten Börsengang vor, haben die Anteilseigner jetzt offiziell verkündet. Doch der Plan könnte auch im letzten Moment wieder gestoppt werden.
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Neues Problem für die Bundesregierung: Die Abwicklung des Bergbaus ist der EU in der jetzigen Form ein Dorn im Auge. Setzt sich Brüssel durch, kostet der Ausstieg aus der Kohle den Steuerzahler einige Milliarden Euro mehr.
Von Karl-Heinz Büschemann und Cerstin Gammelinmehr...
Der Börsengang von Evonik ist offiziell vom Tisch. Nun prüfen vier Beteiligungsfirmen den Einstieg bei dem Mischkonzern - darunter soll auch der US-Finanzinvestor Blackstone sein.
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Ein britischer Finanzinvestor investiert massiv bei Evonik ein: Capital Partners zahlte 2,4 Milliarden Euro für einen 25,1-Prozent-Anteil an dem Mischkonzern. Damit wird Evonik doppelt so hoch bewertet wie erwartet.
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Es ist unklar, wie lange Bernie Ecclestone noch der Herrscher über die Formel 1 ist. Die Erben der Unternehmer-Familien Murdoch und Agnelli werben um die Rennserie. Nun hängt alles an einer Frage: Wie verhält sich der Eigentümer, der Finanzinvestor CVC?
Von Martin Hessemehr...
Asche zu Asche? Von wegen! Die Koalition beendet ihren Zoff um die Subventionen und will den Bergbau nun bis 2018 fördern - aber nicht länger.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Hickhack um die Stilllegung deutscher Zechen: Nach dem Grubenbeben an der Saar steht der Zeitplan für den Ausstieg aus dem Bergbau auf der Kippe.
Von Hans-Willy Beinmehr...
Konzernchef Werner Müller im SZ-Interview über den Einstieg des Finanzinvestors CVC, die Chancen für einen Börsengang und den wachsenden Erfolgsdruck.
Interview: Hans-Willy Bein und Marc Beisemehr...
Der Zulieferer Karmann in Rheine schließt und Audi setzt auf China. Außerdem: Der deutsche Mittelstand übersteht die Wirtschaftskrise mit blauem Auge. Das Wichtigste in Kürze.
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Der Chef-Posten der RAG-Stiftung ist noch immer unbesetzt. Am Mittwoch soll eigentlich eine Entscheidung fallen - doch jetzt kommt eine alternative Lösung ins Spiel.
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Werner Müller gibt zum Jahresende überraschend sein Amt als Evonik-Chef auf. Als Nachfolger ist Vorstand Klaus Engel vorgesehen, bisher Chef der größten Konzernsparte Chemie.
Von Hans-Willy Beinmehr...
Berater, Politiker, Manager - immer wieder wechselte Werner Müller seinen Job. Nur Konzertpianist, so sein eigentlicher Berufswunsch, war er nie. Nun sagt Müller als Evonik-Chef leise servus.
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