Im Prozess um vertrauliche Vatikan-Dokumente hat der frühere Kammerdiener des Papstes ein Geständnis abgelegt. Paolo Gabriele gab zu, das Vertrauen Benedikts missbraucht zu haben. Des schweren Diebstahls fühle er sich aber nicht schuldig, sagte der Angeklagte - und erhob schwere Vorwürfe gegen die Polizei des Vatikan.
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Der ehemalige Kammerdiener des Papstes, Paolo Gabriele, soll ins Gefängnis. Die Richter verurteilten ihn im Prozess um die "Vatileaks"-Enthüllungen zu 18 Monaten Haft. Gabriele war wegen schweren Diebstahls angeklagt. Doch laut Aussagen eines Vatikan-Sprechers ist es unwahrscheinlich, dass Gabriele die Haft tatsächlich absitzen muss.
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Er ist wegen Diebstahls zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden, darf aber auf eine Begnadigung hoffen. Bisher ist Paolo Gabriele, der ehemalige Kammerdiener des Papstes, der einzige, der für die "Vatileaks"-Affäre zur Rechenschaft gezogen wurde. Doch das Gerichtsurteil ist keineswegs ein Schlussstrich.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Das milde Urteil gegen Paolo Gabriele mag gut begründet sein. Die Zweifel aber, ob der Kammerdiener des Papstes wirklich keine Komplizen hatte, kann es nicht ausräumen. Immerhin hat der Papst das Verfahren nicht unterbunden.
Ein Kommentar von Andrea Bachstein, Rommehr...
Wegen Dokumentendiebstahl wurde Paolo Gabriele zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt, nun hat Papst Benedikt XVI. seinen ehemaligen Kammerdiener begnadigt. In den Vatikan zurückkehren darf Gabriele aber nicht.
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Papst Benedikt XVI. war der erste deutsche Papst seit 500 Jahren. Die Skandale um sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen prägten seine Amtszeit genauso wie seine historische Begegnungen mit Fidel Castro oder dem Internet. Sein Wirken
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Vom Plausch mit Fidel Castro bis zum Skandal um Holocaust-Leugner Williamson, vom Lehrschreiben über die Liebe bis zu Kondomen für männliche Prostituierte. Die wichtigsten Stationen des Pontifikats von Papst Benedikt XVI.
Von Martin Mühlfenzl und Oliver Das Guptamehr...
Er ist beschuldigt, vertrauliche Dokumente aus dem Büro des Papstes gestohlen zu haben, die dann in den Medien gelandet sind. "Paoletto", der ehemalige Kammerdiener von Benedikt XVI., ist Schlüsselfigur der "Vatileaks"-Affäre - und steht seit heute vor dem Gericht des Vatikanstaats.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Paolo Gabriele wird wegenDokumentendiebstahls 18 Monate im Hausarrest verbringen. Der ehemalige Kammerdiener des Papstes ließ seine Berufungsfrist verstreichen - und will nun die Verantwortung für sein Handeln übernehmen.
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Papst Benedikt dringt auf Klarheit in der Vatileaks-Affäre. Falls es tatsächlich zu einem öffentlichen Prozess kommt, würde vor aller Welt die Frage behandelt, wie groß der Verrat im Vorzimmer des Papstes war - und vor allem warum.
Von Matthias Drobinskimehr...
In einem Brief an den Pontifex gesteht Paolo Gabriele Fehler ein und bittet um Entschuldigung. Benedikts langjähriger Kammerdiener soll der Presse vertrauliche und brisante Dokumente aus dem Vatikan zugespielt haben. Doch italienische Medien glauben nicht an die kolportierte Einzeltäterthese - und spekulieren über weitere Maulwürfe.
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Meinung
Der frühere Kammerdiener des Papstes darf ein rasches, ordentliches Verfahren erwarten. Unwahrscheinlich, dass er am Ende tatsächlich ins Gefängnis muss. Ebenso unwahrscheinlich erscheint es allerdings, dass bei Urteilsverkündung die ganze Wahrheit über den Vatileaks-Skandal bekannt ist.
Ein Kommentar von Andrea Bachsteinmehr...
Im Vatileaks-Prozess gibt der Angeklagte zu, einen Vertrauensbruch gegenüber dem Papst begangen zu haben. Des schweren Diebstahls fühle er sich aber nicht schuldig. Angetrieben habe ihn eine "unerträgliche Situation" im Vatikan.
Von Andrea Bachstein, Vatikanstadtmehr...
Er soll interne Papiere an italienische Medien weitergegeben haben: Jetzt wird der frühere Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. vor Gericht gestellt. Der Vorwurf: schwerer Diebstahl. Auch gegen weitere enge Mitarbeiter des Papstes wird ermittelt.
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Meinung
Der Kammerdiener des Papstes und ein einfacher Informatiker sollen die Bösewichte in der Vatileaks-Affäre sein. Schwer zu glauben, dass sie ohne Auftrag ranghoher Mitarbeiter aus dem Vatikan gehandelt haben. Einen fairen Prozess dürfen die Beschuldigten - und die Öffentlichkeit - daher nicht erwarten.
Ein Kommentar von Andrea Bachsteinmehr...
Der Kammerdiener des Papstes sei ganz allein verantwortlich für das Verschwinden vertraulicher Dokumente aus dem engsten Umfeld Benedikts, hieß es bislang immer aus dem Vatikan. Nun soll plötzlich ein zweiter Mann angeklagt werden. Sollten die Verschwörungstheoretiker am Ende doch recht behalten?
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In die "3. Loggia", die Privatwohnung des Papstes, wird er wohl nicht zurückkehren. Paolo Gabriele, der langjährige Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. und Hauptverdächtiger in der "Vatileaks"-Affäre, ist aus der Haft entlassen worden. Frei bewegen kann sich der 46-Jährige jedoch nicht.
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Meinung
Intrigen toben im Vatikan: Papst Benedikt hat ein Machtvakuum entstehen lassen, das er nicht zu füllen weiß. Die geheimen Dokumente, die kistenweise an die Außenwelt gelangten, enthalten zwar nichts von wirklicher Brisanz. Sie zeigen jedoch, dass Kräfte am Werk sind, die zu allem bereit sind. Ihr Einsatz ist die Zukunft der katholischen Kirche.
Ein Kommentar von Matthias Drobinskimehr...
Seit zwei Wochen sitzt Paolo Gabriele in der Arrestzelle des Vatikans. Nun ist der bislang einzige Beschuldigte im Vatileaks-Skandal erstmals verhört worden. Auch eine andere prominente Figur in der Enthüllungsaffäre hat sich erstmals zu Wort gemeldet.
Von Andrea Bachstein, Vatikanstadtmehr...
In seinem Buch "Sua Santità" veröffentlichte Gianluigi Nuzzi Dutzende geheime Dokumente aus dem Vatikan und entfachte damit die "Vatileaks"-Affäre. Der Journalist, der für die rechtskonservative Zeitung "Libero" schreibt, sorgt nicht zum ersten Mal mit einem kritischen Buch über den Kirchenstaat für Furore.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Die Enthüllungsaffäre um interne Dokumente aus dem Vatikan geht in die nächste Runde. Der italienischen Zeitung "Repubblica" sollen weitere vertrauliche Papiere zugespielt worden sein. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass die Hintermänner der Intrige noch immer nicht gefasst sind.
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"Traurigkeit im Herzen": Während Benedikt XVI. angesichts des Enthüllungsskandals im Vatikan seinen Unmut öffentlich macht, wird hinter vorgehaltener Hand über weitere Festnahmen spekuliert: Drei Laien aus dem Staatssekretariat sollen im Visier der Ermittler stehen.
Von Andrea Bachstein, Vatikanstadtmehr...
Papst Benedikt XVI. hat sich wohl in seinem Kammerdiener getäuscht - und nicht nur in ihm. Bis zu 20 "Raben" sollen in den Skandal um die Veröffentlichung vertraulicher Dokumente verstrickt sein. Und immer wieder rückt ein Mann in den Fokus: die umstrittene Nummer Zwei im Vatikan.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
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