Im erbitterten Machtkampf um den Suhrkamp-Verlag hat der Minderheitsgesellschafter Hans Barlach vor Gericht einen Sieg errungen. Ihm stehen laut Urteil knapp 2,2 Millionen Euro aus dem Gewinn des Jahres 2010 zu.
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Im Streit um Suhrkamp hat die Familienstiftung nun den ehemaligen Kulturstaatsminister als Mediator berufen. Michael Naumann erklärte der FAZ, er wolle ein Gespräch zwischen den Parteien ermöglichen. Mehrere Suhrkamp-Autoren drohen indes mit ihrem Abschied aus dem Verlag. Peter Handke findet besonders deutliche Worte.
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"Wir gehören zum Suhrkamp Verlag, nicht aber in die Gesellschaft eines, der den Verlag aufs Spiel setzen will": In einem Aufruf bekennen sich die Suhrkamp-Autoren zu ihrer Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz. Gleichzeitig erreicht die Dämonologie im Streit um den Verlag eine neue Stufe.
Von Christopher Schmidtmehr...
Weihnachtsgeschichte mit Antrag auf Schriftsatznachlass: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Rainald Goetz über den Suhrkamp-Verlag, den Anspruch auf Gewinn und die Aufgabe des Verlegers.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Drei Wörter, große Bedeutung: Die Ausstellung "Ich liebe Dich" im Marbacher Literaturarchiv zeigt, wie Schriftsteller mit Liebe umgehen, diese bekunden und literarisch verarbeiten. Es ist eine Schau am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Von Kristina Maidt-Zinkemehr...
Die Jury hatte zwischen hochkarätigen Autoren zu entscheiden. Am Ende gingen die Leipziger Buchpreise an Sibylle Lewitscharoff, Herfried Münkler und Eike Schönfeld.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Philosophisch, psychologisch, osteuropäisch: Die für den Deutschen Buchpreis nominierten Romane weisen eine große thematische Vielfalt auf. Was zudem auffällt: In diesem Jahr finden viele unbekannte und jüngere Schriftsteller Beachtung.
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Der Schriftsteller Eugen Ruge wird für seinen DDR-Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" mit dem Deutschen Buchpreis 2011 ausgezeichnet. Dies gab die Jury am Vorabend der Buchmesse in Frankfurt bekannt - und würdigt die "dramaturgisch raffinierte Komposition".
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Ohne Bauchklatscher aber mit Beißhemmungen: Die Jury des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs zeichnet den Text "Rabenliebe" von Peter Wawerzinek aus.
Von C. Schmidtmehr...
Die SZ-Leser wundern sich: Über einen, der sich nicht wehren kann, darüber, wieso manche Pillen schlucken, statt mit dem Arzt zu reden und über mysteriöse Provinzmärchen.
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Einer Akademie sollte bewusst sein, dass Auszeichnungen ihren Träger auch beschädigen können. Was an der Wahl von Friedrich Christian Delius zum Georg-Büchner-Preisträger 2011 falsch ist.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Dativ statt Genitiv, Grunzen statt Goethe? Wer behauptet, dass die deutsche Sprachwelt verflache, offenbart nur, dass er nichts liest. Es ist ein dumpfes Ressentiment.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Wenn ein Schutzengel nicht ausreicht, wieso dann nicht eine gespenstisch komische Dreiecksgeschichte anfangen? Mariana Lekys Roman "Die Herrenausstatterin" ist federleicht und rührend.
Von Kristina Maidt-Zinkemehr...
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Kopieren ist kein Kavaliersdelikt, ein Preis für ein geklautes Buch würde den Betrug bagatellisieren. Eine Leipziger Erklärung vor der möglichen Verleihung des Buchpreises an Helene Hegemann.
Von Lothar Müllermehr...
Ein hoffnungslos gottverlassener Acker: Schriftsteller, Regisseure, Schauspieler, Intendanten und ein Philosoph äußern sich zur Wahl des neuen Papstes.
Von SZmehr...
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