Folter im Internat, Freundschaft mit Ulrike Meinhof, Grabenkämpfe im deutschen Feuilleton: Der Literaturwissenschaftler Karl Heinz Bohrer hat ein bewegtes Leben hinter sich. Ein Resümee.
Interview: Sven Michaelsenmehr...SZ-Magazin
Gefühllos, zwanghaft und formelhaft: Mit dem Ehepaar Honecker an der Spitze des Staats konnte sich eine autoritäre Blockwart- und Hausmeisterpsychopathologie über ein ganzes Land legen. Margot Honecker erklärt nun in einer ARD-Doku zum ersten Mal seit 20 Jahren ihre Sicht auf die DDR und offenbart sich als gruseliges Beispiel für eine stehengebliebene Lebensuhr.
Von Gustav Seibtmehr...
Die Geisteswissenschaftler Evans und Bohrer streiten, wie man Graf Stauffenberg gerecht wird. Dabei bedarf der Hitler-Attentäter keiner Verteidigung.
Von Franziska Augsteinmehr...
Auf den ersten Blick ist es ein Lehrstück des politischen Zynismus. Die Verhandlungsführer der beiden Volksparteien, die sich noch bis vor zwei Monaten mit Gift und Galle bespuckten und für nicht-regierungsfähig erklärten, haben sich auf ein Regierungsprogramm geeinigt. Sie steuern in die große Koalition.
Ein Kommentar von Andreas Zielckemehr...
Man darf Stauffenberg nicht als einen Helden unserer heutigen Zeit sehen - eine Antwort auf die Thesen des Historikers Richard J. Evans.
Von Karl Heinz Bohrermehr...
Unterschichten gab es immer - nur der Umgang mit ihnen variiert. Das Buch "Bürgerlichkeit ohne Bürgertum" zeigt den Zwischenstand der neuen deutschen Bürgerlichkeitsdebatte.
Von Gustav Seibtmehr...
Er verkörperte eine deutsche Ära des Aufbruchs und begeisterte mit seinen Pässen selbst Feuilletonisten: Günter Netzer, Spielmacher aus der Tiefe des Raumes.
Eine SZ-Serie von Kurt Röttgenmehr...
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