Der iranische Generalstabschef warnt vor einer Missachtung der Interessen Teherans und droht damit, die Straße von Hormus zu schließen - durch die Meerenge werden 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion transportiert.
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In der arabischen Welt hat Obama wenig zu gewinnen. In den USA ist man auch gar nicht interessiert an einem aktivistischen Präsidenten, der sein Land in neue Problemzonen zieht. Die labile Situation lässt Washington ratlos zurück: Worte von Liberalität und Demokratie sind nutzlos. Es bleibt eine Politik von der Resterampe.
Von Stefan Korneliusmehr...
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben eine neue Pipeline in Betrieb genommen, um bei einer möglichen Sperrung der Straße von Hormus weiter Öl exportieren zu können. Iran hatte gedroht, die Meerenge zu blockieren, falls der Streit um sein Atomprogramm eskaliert.
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Iran testet Raketen, die bis nach Israel fliegen können, und erwägt, die für den Ölhandel strategisch wichtige Meeresstraße von Hormus zu blockieren. "Denkt nicht mal daran", antworten die USA - und erhöhen ihre militärische Präsenz in der Region.
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Exklusiv
Anders Fogh Rasmussen hat die Nato-Mitgliedstaaten mit Überlegungen zu einem radikalen politischen Kurswechsel vor den Kopf gestoßen. Das Bündnis dürfe in Sachen Syrien "den Kopf nicht in den Sand stecken", sagte der Nato-Generalsekretär nach Informationen der "SZ" - und löste damit eine heftige Debatte aus.
Von Martin Winter, Brüsselmehr...
Der Mullah-Staat lässt die Muskeln spielen: Sollten die Sanktionen gegen Iran wegen des Atomstreits ausgeweitet werden, erwägt Teheran, die für den Öltransport wichtige Straße von Hormus zu schließen. Die USA reagieren prompt.
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Klare Signale an Teheran: Die EU-Staaten haben sich nach Angaben von Diplomaten auf Grundzüge eines Öl-Embargos gegen Iran verständigt. Der britische Außenminister Hague kündigte ein "beispielloses Sanktionspaket" an. Auch an anderer Stelle zeigte sich der Westen unnachgiebig: Ein US-Flugzeugträger passierte die Straße von Hormus - trotz massiver Drohungen.
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Im Atomkonflikt mit Iran erhöhen die USA den Druck und frieren die Vermögen von mindestens elf Unternehmen ein. Auch ein österreichischer Geschäftsmann ist von den Sanktionen betroffen.
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Der Iran hat mehrere Öltanker umbenannt - mit mäßigem Erfolg. Die Regierung in Teheran versucht, die verschärften Sanktionen von EU und USA zu unterlaufen. Und so eskaliert die Krise im Golf in Zeitlupe vor sich hin.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Leiden am Kap der Guten Hoffnung, frieren vor Kap Hoorn, schwitzen auf dem Weg zur Straße von Hormus: Sechs hochgezüchtete Yachten und ihre Crews kämpfen auf fast 40.000 Seemeilen um den Sieg.
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Die Konfrontation zwischen Iran und den USA im Persischen Golf spitzt sich weiter zu: Erst hatte die Regierung in Teheran damit gedroht, Öltransporte in der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu blockieren - nun kündigt sie zusätzlich Manöver mit "Langstreckenraketen" an.
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Der Konflikt zwischen USA und Iran verschärft sich: Nach Medienberichten ließ US-Präsident Obama Ayatollah Chamenei über geheime Kanäle eine Nachricht zukommen. Er warnt Irans geistlichen Führer davor, die "rote Linie" zu überschreiten. Blockiert Iran die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus, müssten die USA reagieren.
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Meinung
Eine Sperrung der Straße von Hormus würde die Ölversorgung des Westens empfindlich treffen. Die Blockade des strategisch wichtigen Seeweges käme einer Kriegserklärung gleich - ein regionaler Flächenbrand wäre unvermeidlich.
Ein Kommentar von Rudolph Chimellimehr...
Leiden am Kap der Guten Hoffnung, frieren vor Kap Hoorn, schwitzen auf dem Weg zur Straße von Hormus: Sechs hochgezüchtete Yachten und ihre Crews kämpfen auf fast 40.000 Seemeilen um den Sieg.
Von Oskar Webermehr...
Den Pentagon hat den Zwischenfall inzwischen bestätigt: Iranische Kampfjets haben vergangene Woche im Persischen Golf eine US-Überwachungsdrohne beschossen. Das unbemannte Fluggerät wurde zwar nicht beschädigt, trotzdem richtet die USA eine Warnung an die Regierung in Teheran.
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Meinung
Rückwärtsgewandte Energiewende: Die USA erleben einen Öl- und Gasboom, wie es ihn seit 100 Jahren nicht mehr gegeben hat. Die Folgen der neuen Energiepolitik werden auch im Nahen Osten, in China und in Europa zu spüren sein.
Ein Kommentar von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Die USA haben ein Problem: Einerseits wollen sie den Druck auf Iran aufrechterhalten, andererseits aber Israel von einem Militärschlag abhalten. Doch in der angespannten diplomatischen Lage verschlechtert sich das Verhältnis zwischen der Führung in Washington und Israels Regierungschef Netanjahu zusehends.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Kräftemessen mit Iran: Die EU geht im Streit um das Atomprogramm auf Konfrontationskurs - und will das Regime in Teheran mit einem Öl-Embargo zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Doch werden die Sanktionen auch für Europa Folgen haben? Kommt es möglicherweise zum Öl-Krieg? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Von Michael König, Markus Schulte von Drach und Kathrin Haimerlmehr...
Die Europäische Union verschärft ihr Vorgehen im Atomstreit und erlässt harte Sanktionen gegen Iran. Erstmals zielen die Maßnahmen nicht direkt auf den Nuklearsektor, sondern auf die gesamte Wirtschaft des Landes. Teheran reagiert mit neuen Drohungen.
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Der Iran kündigt an, die Gespräche über sein umstrittenes Atomprogramm wiederaufzunehmen. Das sorgt für Irritationen, denn in Brüssel weiß man davon noch nichts. Taktiert Teheran nur?
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Militärische Drohgebärden des Iran oder ein vorsichtiges Einlenken? Am Morgen meldete eine halbamtliche Nachrichtenagentur bereits den Abschuss mehrerer iranischer Langstreckenraketen. Nun verlautbart die Marine des Landes, die Tests würden sich um einige Tage verzögern. Offenbar ist die Regierung in Teheran zu neuen Gesprächen im Atomstreit bereit.
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Erstmals will der Iran erfolgreich einen atomaren Brennstab selbst gefertigt und getestet haben. "Diese tolle Errungenschaft wird den Westen überraschen", heißt es in den Medien des Landes. Am Morgen soll der Iran bereits eine neue Mittelstrecken-Rakete abgefeuert haben.
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