Der Fall Bengasi lässt Hillary Clinton nicht los: Die Republikaner behaupten, die Regierung habe die Öffentlichkeit falsch informiert. Dass den Informationen zumindest ein bestimmter Dreh mitgegeben wurde, lässt sich jetzt belegen.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Vier Millionen Deutsche arbeiten für einen Lohn unter sieben Euro - doch im Armutsbericht der Bundesregierung taucht diese Zahl nicht mehr auf. Auf Druck von Wirtschaftsminister Rösler sind diese und andere negative Passagen gestrichen worden. An manchen Stellen wurden sie sogar durch das genaue Gegenteil ersetzt.
Von Thomas Öchsner, Berlinmehr...
In seiner Doktorarbeit hat sich der Miesbacher Landrat Kreidl auf die Arbeit zweier Professoren gestützt - allerdings ohne sie zu nennen. Eine Entschuldigung für das Plagiat haben die Wissenschaftler jetzt ausgeschlagen, stattdessen erheben sie schwere Vorwürfe.
Von Martina Scherfmehr...
So explosiv war die Stimmung noch nie: Aktionäre der Commerzbank attackieren auf der Hauptversammlung den Kurs des Managements. Denn Bankchef Blessing denkt zuerst an den Steuerzahler und dann erst an die Anteilseigner.
Von Andrea Rexer, Frankfurtmehr...
Wie sieht es aus mit der Armut in Deutschland? Der Regierungsbericht dazu sollte längst vorliegen, wird aber immer noch in der "Ressortabstimmung" überarbeitet. Weil dabei kritische Stellen gestrichen wurden, spricht die Opposition von Verschleierung - und versucht, den Wirtschaftsminister zur Bundestagsdebatte zu zitieren.
Von Barbara Galaktionowmehr...
Konservative haben die erste Wahl nach dem Arabischen Frühling in Jordanien gewonnen. Doch politische Beobachter erwarten nach dem Sieg der Konservativen wenige Veränderungen. Die größte Partei des Landes wirft dem Staat Manipulationen vor.
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Meinung
Auf den hintersten Rängen der Liga befinden sich 1899 Hoffenheim, Greuther Fürth und der FC Augsburg. Auch ohne Meinungsforschungsinstitute lässt sich behaupten, dass die meisten deutschen Fans dieses Trio für die ideale Besetzung des Tabellenendes halten.
Ein Kommentar von Philipp Selldorfmehr...
Meinung
Saudi-Arabien sollte weder "Boxer" noch "Leoparden" oder sonst irgendwas geliefert bekommen, womit man Menschen erschießen oder niederwalzen kann. Wenn die Opposition sich jetzt über das umstrittene Geschäft empört, ist das zwar ein bisschen heuchlerisch. Sinnvoll ist die Kritik trotzdem.
Ein Kommentar von Christoph Hickmann, Berlinmehr...
Miklós Horthy war Reichsverweser, Befehlshaber während des Weißen Terrors, Initiator der ersten Judengesetze, Verbündeter Hitler-Deutschlands - und erlebt nun unter der Regierung von Viktor Orbán eine erstaunliche Renaissance. In Ungarn herrscht ein Klima historischer Ignoranz. Zum Fürchten.
Von Cathrin Kahlweitmehr...
Nach 1933 vereinnahmten die Nazis die Münchner Polizei rasend schnell. In einer Ausstellung dokumentiert das Polizeipräsidium jetzt seine dunkle Vergangenheit. Es geht um falsch verstandene Staatstreue, aber auch um anständige Menschen in unanständigen Zeiten.
Von Stephan Handelmehr...
Absprachen im Strafprozess, Zerrbilder der Wahrheit: Vor Gerichten wird inzwischen mit Strafen gehandelt, die Wahrheit interessiert nur am Rande. Zwischen Richter, Staatsanwalt und Verteidigung entsteht ein gedealter Prozess. Doch darf ein Richter zum juristischen Makler werden? Damit muss sich nun das Bundesverfassungsgericht beschäftigen.
Von Heribert Prantlmehr...
Nach der umstrittenen Wiederwahl von Sepp Blatter als Fifa-Präsident zieht die internationale Presse nicht nur über den Machtapparat des Weltverbands her. Auch Deutschland und England müssen für ihre Rolle viel Kritik einstecken.
Die Pressestimmen in Bildern.mehr...
Meinung
Hannelore Kraft hat sich in NRW zum Sieg gemerkelt. Genau wie die Kanzlerin ist sie beliebter als ihre Partei. Sie ist beweglich, ein bisschen Sowohl-als-auch, nie polarisierend. Die drei möglichen Kanzlerkandidaten aus der SPD werden sich argumentativ ziemlich verrenken müssen, wenn sie erklären wollen, warum die natürliche Gegenkandidatin der Kanzlerin bei der Bundestagswahl nicht antreten soll.
Ein Kommentar von Nico Friedmehr...
Bomben und Minen, Granaten und Torpedos: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Nord- und Ostsee als billige Endlager für Munition genutzt. Bis heute sind Mensch und Umwelt gefährdet.
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Menschenunwürdige Zustände in Zirndorf: Das Aufnahmelager in dem fränkischen Städtchen ist überfüllt - Privatsphäre gibt es nicht. Mehr als 100 Asylbewerber teilen sich einen Waschraum, Familien werden auseinandergerissen.
Von Katja Auer und Olaf Przybillamehr...
Meinung
In Großbritannien gilt im Sport das Gesetz des überflüssigen Geldes - besonders die Großklubs aus London und Manchester wollen Erfolge kaufen. Doch nun droht den neureichen Investoren-Vereinen das Aus in der Vorrunde der Champions League - womöglich genügt es im modernen Fußball nicht mehr, Teams nach dem Motto zu bauen "je teurer der Spieler, desto besser".
Ein Kommentar von Philipp Selldorfmehr...
Nach der Staatstrojaner-Affäre veröffentlicht das Bundesinnenministerium nun Zahlen zur Online-Durchsuchung. Weil Details jedoch aus Gründen der Geheimhaltung unbekannt bleiben, erhalten Kritiker auf viele Fragen keine Antwort.
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Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. Selbst der Bundespräsident zelebriert das "Patchworkglück". Die Autorin Melanie Mühl hält das Idealbild von der bunten Vielfalt in dieses Familienmodells für eine Lüge. Viel zu groß seien die Verletzungen, die Kinder bei Trennungen erleiden. Jedoch kommt in Mühls Argumentation eine entscheidende gesellschaftliche Entwicklung zu kurz.
Von Johan Schloemannmehr...
"Blanke Aggression": Im Prozess gegen den U-Bahn-Schläger Torben P. fordert die Staatsanwaltschaft mehrere Jahre Haft wegen versuchten Totschlags. Die Anwältin des Opfer wertet die Attacke des Schülers sogar als versuchten Mord.
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Eine Woche, ein Experiment: Keine Lügen, nur die Wahrheit. Ohne Taktgefühl und Beschönigungen. Es kann das Leben verändern - oder einem einfach nur egal sein.
Von Jürgen Schmiedermehr...
Klettern von A bis Z: In den Wintermonaten zieht es Massen von Kletterern in die Halle - höchste Zeit für ein klärendes Glossar.
Zusammengestellt von Dominik Prantl und Tanja Restmehr...
Wie wird die Nachwelt über Schalkes Generation 2006 urteilen? Der Eindruck des aktuellen Standes der internen Beziehungen lässt die Bezeichnung "Sauhaufen" als Beschönigung erscheinen.
Ein Kommentar von Philipp Selldorfmehr...
Der Bundeswehrverband fordert Klartext, wenn es um tote deutsche Soldaten in Afghanistan geht. Für Verbandschef Gertz geht es um die Wortwahl: Sie seien "für Deutschland gefallen".
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