Welchen Einfluss hat die kommunistische Partei in China? Und wie hat sich das Land in den vergangenen Jahren gewandelt? Das erörtert Richard McGregor in seinem neuen Buch "Der rote Apparat". Wer derzeit ein einziges Buch über China lesen will, der sollte dieses zur Hand nehmen.
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Egon Erwin Kisch war ein berühmter Reporter, jetzt sind seine Reportagen aus Berlin in einer schönen neuen, handlichen Ausgabe erschienen. "Aus dem Cafe Größenwahn" ist ein Buch mit vielen Höhepunkten, für die der Autor teilweise selbst den wichtigen, nach ihm benannten, Kisch-Journalistenpreis verdient hätte.
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Dieses monumentale Werk schnürt dem Leser, der sich darauf einlässt, mitunter die Kehle zu: In mehreren Bänden wird die Verfolgung der Juden zwischen 1933 und 1945 detailliert dargestellt, anhand von klug ausgewählten offiziellen Dokumenten und persönlichen Notizen der Opfer.
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Im Alter von 18 Jahren hat der Hanseatische Jurist Ferdinand Beneke angefangen Tagebuch zu führen. Vor einigen Jahren wurden diese im Staatsarchiv in Hamburg entdeckt. Jetzt liegen die ersten vier Bände vor.
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Von der deutschen Italienliebe ist heute oft nur noch Spott und Klischee übrig geblieben. Aber Italienreisen haben das ästhetische Bewusstsein der Deutschen über die Literatur und die Klassik eigentlich erst geformt. Und so sind die Reisenotizen von Karl Philipp Moritz wärmstens zu empfehlen.
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Wsewolod Petrow ist als Autor in der Literaturszene eher unbekannt. Sein Roman "Die Manon Lescaut von Turdej" ist sein einziges belletristisches Werk. Trotzdem ist ihm mit seinem Buch eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur gelungen.
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Beim Verlag Antje Kunstmann gibt es mittlerweile 17 Bände der Buchreihe "Meister der komischen Kunst". Jeder einzelne Band ist einem Karikaturisten gewidmet - von Chlodwig Poth über F.K. Waechter bis hin zu Gerhard Glück. Eine kleine Auswahl.
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Lawrence Norfolk ist wieder da: In den 90er Jahren galt der Schriftsteller als eine Art literarisches Wunderkind. Berühmt wurde er durch seinen Roman "Lemprière's Wörterbuch". Mit "Das Festmahl des John Saturnall" ist Norfolk nun ein saftiger historischer Schmöker gelungen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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Gerade rund um Weihnachten fragen wir uns oft, was wir im Leben gerne haben möchten und was nicht. In 33 Kapiteln macht sich Harals Weinrich in seinem neuen Buch philosophische Gedanken "Über das Haben". Eine Rezension.
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Wurde der Weihnachtsmann von Coca Cola erfunden? Wie sehr ähnelt er dem Nikolaus? Und gibt es ihn eigentlich auch in China? Ein neues Buch kennt die Antworten. Eine Rezension.
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Wie funktioniert westliche Politik im Orient? In seinem Buch "Die Logik der Waffen" stellt der Schweizer Journalist Ulrich Tilgner vor allem Länder wie Iran und Afghanistan in den Mittelpunkt. Tilgner greift dabei auf seine jahrzehntelangen Erfahrungen als Orient-Korrespondent zurück. Eine Buchrezension.
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Nicht nur in der DDR wurden die Bürger überwacht, sondern auch in der Bundesrepublik und zwar flächendeckend, systematisch. Das schreibt der Freiburger Historiker Josef Foschepoth in seinem Buch "Überwachtes Deutschland". Auf das Thema stießt er eher zufällig, dann bekann er richtig in den Akten zu wühlen.
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Ein großes Gesellschaftspanorama - das liefert der Roman "Kapital" des Briten John Lanchester. Das Buch spielt zur Zeit der Finanzkrise und dreht sich auf allen 700 Seiten um eine einzige Londoner Straße. Dennoch ist der Roman äußerst spannend und leicht zu lesen.
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Der Exil-Iraner Bahman Nirumand ist einer der wichtigen Stimmen, wenn es um die Frage geht: was darf man vom Iran und seiner Politik erwarten. Aktuell hat Nirumand zwei Bücher veröffentlicht, die versuchen genau auf diese Frage eine Antwort zu liefern.
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J.J. Sullivan gilt für viele als der Autor der Stunde. In seinem Buch "Pulphead" beschreibt er die amerikanische Kultur. Eine Videorezension.
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Der Historiker Eric Hobsbawm, der in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag feiert, hat ein neues Buch heraus gebracht. Darin liefert der Autor eine eindrucksvolle Analyse über die Theorien von Karl Marx und zeigt dabei wie brandaktuell diese auch heute noch sind.
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Einen spannenden Einblick in seine Ideen und Überlegungen - das liefert Peter Sloterdijk mit "Zeilen und Tage". Für das Buch hat der Intellektuelle und TV-Philosoph sein Tagebuch geöffnet, die Einträge sind getragen von unstillbarer Neugier. Ein Lesevergnügen, nicht nur für Fans seiner Sendung "Philosophisches Quartett".
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Christopher Brookmyre hat für seine Krimis schon zahlreiche internationale Preise eingeheimst. Jetzt ist sein erster Roman auch auf Deutsch erschienen. Eine Buchkritik.
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Erst erlebt der Protagonist eine schlimme Kindheit in einem ostdeutschen Heim, dann folgen nicht minder schlimme Erfahrungen im Westen. Schonungslos rechnet Sibylle Berg in ihrem neuesten Werk "Vielen Dank für das Leben" mit den beiden deutschen Systemen ab. Kraftvoll geschrieben, fies, heiter und lesenswert.
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Die Treuhandanstalt hatte in der Spätphase der DDR vor allem ein Ziel: Privatisieren, was geht. In seinem Buch "Der deutsche Goldrausch" beschreibt der Autor Dirk Laabs die teils unglaublichen Geschichten rund um dieses Vorgehen. Spannend und amüsant zugleich.
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Boris Johnson überrascht nicht nur als exzentrischer Bürgermeister von London, sondern auch als Autor. Das Buch "72 Jungfrauen" ist ein Terrorismus-Thriller, absurd, satirisch und pünktlich zu den Olympischen Spielen.
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Die Geschichte Europas auf gut 200 Seiten? Das geht. John Hirst, Universitätslehrer in Australien, hat das Buch geschrieben. Verständlich und sehr gut zu lesen. Eine Video-Rezension.
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Affen sind den Menschen ähnlich, doch wie genau organisieren die Tiere eigentlich ihr soziales Zusammenleben? Und wie unterscheidet sich dieses von unserem? Primatenforscherin Julia Fischer hat dies in "Affengesellschaft" erforscht. Eine Buchrezension von Johan Schloemann.
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