Test Frisch gemäht: Barttrimmer im Test

Dreitage-, Zehntage- oder doch gleich ein Vollbart? Wer heute Gesichtsbehaarung trägt, muss auf die richtige Haarlänge stutzen. Ein Barbier hat für uns sechs aktuelle Barttrimmer ausprobiert.

Von Katja Dreißigacker

Trendexperten sagen: Bärte geben uns ein Gefühl von Geborgenheit. Sie erinnern an den Alm-Öhi, an den Weihnachtsmann und den eigenen Großvater, auf dessen Schoß die Welt noch in Ordnung war. Doch an einiges, was damals auch normal war, möchte heute niemand erinnert werden: an muffig riechende Stuben, zerzaustes, zotteliges Haar und speckigen Bartglanz. Wer heute Bart trägt, muss ihn shampoonieren, stutzen und konturieren. Sonst wird es nichts mit der Geborgenheit.

Die elektrischen Geräte, die das Stutzen für den Bartträger von heute übernehmen, heißen Barttrimmer. Die neuesten Modelle bringen zum Scherwerkzeug jede Menge Schnickschnack mit: von verschiedenen Aufsätzen über Sensoren, die feststellen, wie dick das Haar ist, bis zum Mini-Laser, der die perfekte Bartfrisur auf die Stoppelwangen projiziert - damit alles schön symmetrisch wird. Was sie vor allem versprechen: einfache Anwendbarkeit zu Hause vor dem Badezimmerspiegel.

Bleibt die Frage: Wie findet man in dem großen Angebot von Barttrimmern das passende Gerät, das Männer zufriedenstellt? Wie viele Aufsätze sind nötig, welches Material ist das beste und kann wirklich jede Bartlänge mit jedem Trimmer gestutzt werden? Der Münchner Barbier David Fechner sagt: "Leider haben die Steckaufsätze der meisten Geräte spitze Kanten und dazu noch eine schlechte Qualität. Daher eignen sich die meisten nur zum Stutzen von Bärten mit einer Länge von bis zu 10 Millimetern." Worauf man seiner Meinung nach unbedingt achten sollte, sind Edelstahlköpfe. Sie schneiden gründlich und halten lange durch.