Medaillenspiegel bei Olympia 14 Gold, zehn Silber, sieben Bronze

Sie allein sammelte zweimal Gold und einmal Bronze: die Biathletin Laura Dahlmeier.

(Foto: dpa)
  • Im Medaillenspiegel belegt die deutsche Olympia-Mannschaft Platz zwei hinter Norwegen. Platz drei geht an Kanada, vor den USA.
  • Damit waren die Winterspiele in Pyeongchang die besten der Geschichte für deutsche Olympiamannschaften.
  • Hier geht es zum abschließenden Medaillenspiegel.

Durch die letzte Entscheidung bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang ist Deutschland noch von Norwegen im Medaillenspiegel überholt worden. Langläuferin Marit Björgen sicherte am Sonntag über 30 Kilometer das 14. Gold für Norwegen, so viele hat auch das deutsche Team nach dem Viererbob-Triumph von der Crew um Pilot Francesco Friedrich.

Dazu kommen zehnmal Silber und siebenmal Bronze. Die Norweger haben hingegen nach 102 Entscheidungen vier Silbermedaillen mehr auf dem Konto und liegen in der Endabrechnung damit vorne. Auf den Plätzen drei und vier folgen Kanada, die USA und die Niederlande.

Damit waren die Winterspiele in Pyeongchang die besten der Geschichte für deutsche Olympiamannschaften. Mit 14 Goldmedaillen wurde nicht nur die eigene Bestmarke von Nagano 1998 und Salt Lake City 2002 (je 12) deutlich übertroffen, sondern auch der internationale Rekord von Kanada bei den Heimspielen 2010 in Vancouver eingestellt.

Der Medaillenspiegel

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Die insgesamt 31 deutschen Medaillen sind zugleich die drittmeisten nach Salt Lake City 2002 (36) und Calgary 1988, als BRD und DDR gemeinsam auf 33 Podiumsplätze kamen.

Erfolgreichste deutsche Sportart war diesmal Biathlon. Die Skijäger um Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier gewannen dreimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze, das letzte am Freitag zum Abschluss der elf Entscheidungen in der Männer-Staffel. 2014 waren die deutschen Biathleten erstmals bei Olympia ohne Gold geblieben.

Es folgen alle deutschen Olympiasieger aus Pyeongchang:

Biathlon, 10-km-Sprint: Arnd Peiffer

Biathlon, 7,5-km-Sprint: Laura Dahlmeier

Biathlon, 10-km-Verfolgung: Laura Dahlmeier

Bob, Zweier: Francesco Friedrich/Thorsten Margis

Bob, Vierer: Francesco Friedrich, Candy Bauer, Martin Grothkopp, Thorsten Margis

Bob, Zweier: Mariama Jamanka/Lisa Buckwitz

Eiskunstlauf, Paarlauf: Aljona Savchenko/Bruno Massot

Nordische Kombination, Normalschanze: Eric Frenzel

Nordische Kombination, Großschanze: Johannes Rydzek

Nordische Kombination, Mannschaft: Deutschland (Vinzenz Geiger, Fabian Rießle, Eric Frenzel, Johannes Rydzek)

Rodeln: Natalie Geisenberger

Rodeln, Doppelsitzer: Tobias Wendl/Tobias Arlt

Rodeln, Team: Deutschland (Natalie Geisenberger, Johannes Ludwig, Tobias Wendl/Tobias Arlt)

Skispringen, Normalschanze: Andreas Wellinger

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