ReisefotografieGeburt und Tod von Chinas Städten

Kai Caemmerer fotografiert Retorten-Metropolen, in denen noch niemand lebt. Graham Fink dokumentiert alte Viertel in Shanghai vor ihrem Abriss. Eine Konfrontation.

Von Katja Schnitzler

Oft wandert der us-amerikanische Fotograf Kai Caemmerer allein durch die menschgemachten Schluchten in Chinas neuen Reißbrettmetropolen. Denn Menschen sind noch nicht da. "Es sind aber keine Geisterstädte", betont Caemmerer, auch wenn ihm dort manchmal durchaus unheimlich zumute war. Er sieht sie als "Unborn Cities", ungeborene Städte, deren wahres Leben erst mit dem Einzug beginnt.

Bild: Kai Caemmerer / www.kaimichael.com 2. März 2016, 08:452016-03-02 08:45:05 © SZ.de/sks/lala