Ein Spaziergang sind sie nicht, aber mit Umsicht und Kondition auch für den weniger versierten Bergsteiger machbar: vier Viertausender für Einsteiger.
Einmal im Leben auf einem Viertausender zu stehen, das ist für viele ambitionierte Bergsteiger das Höchste. Es muss ja nicht gleich das Matterhorn oder der Mont-Blanc sein, für den Anfang kann es auch ein etwas niedrigerer, leichter Viertausender sein. Breithorn (4164 m), Allalinhorn (4027 m), Weißmies (4023 m) und Gran Paradiso (4061 m) heißen vier der beliebtesten Viertausender, die - bei guten Verhältnissen - als "leicht" gelten.
Einmal auf einem 4000er stehen ...Gran Paradiso (© Foto: D. Roth)
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Ein Spaziergang sind sie sicher nicht, auch wenn die leichtesten Viertausender auf ihren Normalwegen keine großen Schwierigkeiten aufweisen. Das gilt natürlich nur für gute Verhältnisse, selbstverständlich sind auch hier die Gesetze der Berge maßgebend. Schlechte Witterungsverhältnisse, ein plötzlicher Wettersturz oder mangelnde Ausrüstung können aus einer einfachen Genusstour schnell einen Kampf ums Überleben machen.
Auf der anderen Seite ermöglichen "Die Einsteiger" auch weniger versierten Bergsteigern, am Seil eines Bergführers sogar gänzlich unerfahrenen Berg-Neulingen, die Verwirklichung eines Traums. Wer eine gute Kondition hat, der kann sich seinen Wunsch erfüllen. Oder besser, dessen Chancen stehen gut. Denn auch auf den leichten Viertausendern wird die Luft dünn.
Eins muss aber auch klar sein: Geheimtipps sind die Einsteiger schon lange nicht mehr. Wer Einsamkeit sucht, der ist hier fehl am Platz. Es hat sich herumgesprochen, welche der vielen Viertausender "leicht" hergehen. Die breite Trampelspur Richtung Gipfel ist nicht zu verfehlen, die Spalten sind bei guten Verhältnissen kaum zu übersehen, und außergewöhnliche Schwierigkeiten auf den Normalwegen nicht zu erwarten. Die Beliebtheit steigt mit der Kürze des Anstiegs. Je näher die Seilbahn zum Gipfel führt, desto mehr Gipfelaspiranten werden angelockt.
An erster Stelle steht daher unangefochten ...
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Es ist schon lustig, dass in einem Artikel über 4000er für Anfänger genau das vergessen wird, was Anfänger meist vergessen. Nämlich dass man sich vor der Besteigung eines 4000ers akklimatisieren muss, um ohne gesundheitliche Probleme (Höhenkrankheit) hoch zu kommen. Ohne Akklimatisation kann es gut gehen, muss aber nicht, und wenn es nicht gut geht, kann es schnell auch mal lebensgefährlich werden. Zumindest sollte man zu Fuß zur Hütte aufsteigen und dort übernachten, um dem Körper zumindest etwas Zeit zu lassen sich zu akklimatisieren. Besser zuvor 1-2 Touren in geringerer Höhe machen nach dem Motto walk high, sleep low.
Und noch eine Anmerkung zu Ihrer Auswahl an Bergen, die man mittels Seilbahn ersteigt. Den Seilbahnbenutzern fällt meist nicht auf, dass sie so lediglich die oberste Spitze des Viertausenders bestiegen haben. Dass damit die Verschandelung der Berglandschaft unterstützt wird und ein Berg viel weiter unten bereits anfängt und es auf dem gesamten viel zu sehen und erleben gibt, merkt man spätestens dann, wenn man auf Berge steigt, die komplett zu Fuß zu bewältigen sind und durch eine mehr oder wenige unberührte Landschaft führen. Auch bei den Viertausendern gibt es Beispiele hierfür, z.B. Bishorn, Alphubel (von Süden) oder Barre des Ecrins ( Dome de Neige).