Oskar Lafontaine Herzog entlassung dpa

Am 11. März 1999 staunte die Republik: Oskar Lafontaine trat Knall auf Fall von seinen hohen Ämtern zurück - als SPD-Vorsitzender und Bundesfinanzminister, auch sein Bundestagsmandat gab er auf. Der Kanzler, Parteifreunde, selbst engste Mitarbeiter fielen aus allen Wolken über diesen Paukenschlag.

Über die Motive für Lafontaines Rücktritt - nicht einmal sechs Monate nach dem strahlenden SPD-Wahlsieg 1998 - besteht auch zehn Jahre später keine endgültige Gewissheit.

Dieses Foto zeigt Lafontaine am 18. März 1999, als der damalige Bundespräsident Roman Herzog ihm seine Entlassungsurkunde überreicht.

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11. März 2009, 09:15 2009-03-11 09:15:00  © sueddeutsche.de