Unruhen in ÄgyptenTausende Verletzte auf dem Tahrir-Platz

Schüsse und Tränengas, Dutzende Tote, 1700 Verletzte: Ägypten erlebt seit Tagen die schlimmsten Ausschreitungen seit dem Sturz Hosni Mubaraks. Tausende Menschen gehen auf dem Tahrir-Platz in Kairo gegen die Militärregierung auf die Straße. Die versucht zu beschwichtigen und liefert eine halbherzige Entschuldigung für das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte.

Schüsse und Tränengas, Dutzende Tote, 1700 Verletzte: Ägypten erlebt seit Tagen die schlimmsten Ausschreitungen seit dem Sturz Hosni Mubaraks. Tausende Menschen gehen auf dem Tahrir-Platz in Kairo gegen die Militärregierung auf die Straße. Die versucht zu beschwichtigen und liefert eine halbherzige Entschuldigung für das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte.

Prügelnde Staatsgewalt, fliehende Bürger: In Ägypten werden Erinnerungen an den Aufstand gegen das Regime von Hosni Mubarak wach. Seit Beginn der Proteste am Samstag starben mindestens 22 Menschen. Sicherheitskräfte gingen auch am Montag mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die Demonstranten vor. Die Protestierenden werfen Steine und teilen sich immer wieder in kleine Gruppen auf. 

Bild: dpa 21. November 2011, 14:172011-11-21 14:17:14 © sueddeutsche.de/dpa/jak/lala