Die Anhänger des türkischen Predigers Gülen streben in die Mitte der deutschen Gesellschaft. Viele sehen darin einen Beitrag zur Integration - Kritiker warnen vor einer "verschlossenen Welt".
Britische Soldaten robbten hier einst durchs Gebüsch, da war Deutschland noch geteilt, und es galt, den Westen zu verteidigen. Nun tragen die Mädchen auf dem ehemaligen Kasernenhof in Berlin-Spandau Schuluniformen mit Schottenröcken, und die Jungs kleine Krawatten zum weißen Kragenhemd, was auch irgendwie britisch wirkt. Wären da nicht die Kopftücher auf einigen, nicht allen, Mädchenköpfen.
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Die 16 Jahre alte Damla Yildiz schreibt im Tüdesb-Gymnasium in Berlin-Spandau an die Tafel. (© Foto: Buddy Bartelsen)
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"Tüdesb"-Realschule und Gymnasium steht auf einem blauen Schild an dem kantigen Altbau. Dies ist keine Schule wie jede andere. Als Pausenklingel ertönen Takte der türkischen Rock-Legende Baris Manco, und Elternbeiratsvorsitzende Kathrin Willemsen sagt: "Wir haben hier 90 Prozent türkische Kinder, und trotzdem suche ich nicht fluchtartig das Weite."
Zwei Söhne hat Frau Willemsen auf dieser Schule, wegen der Ganztagsbetreuung, der kleinen Klassen und der weit überdurchschnittlich engagierten Lehrer. Dass die Kinder als Fremdsprache Türkisch lernen, stört sie nicht. Unterrrichtssprache sonst ist Deutsch. Realschul-Direktor Niyazi Sargin sagt: "Wir haben hier eine besondere Verantwortung." Verantwortung für den Nachwuchs einer Zuwanderer-Generation, die nun doch das Gefühl hat, "in Deutschland angekommen zu sein". Die mit Scham auf die Bildungsversäumnisse der Vergangenheit blickt, und Lebensgeschichten erzählen kann, die wie bei Lehrer Sargin, oft mit einem Vater beginnen, der Bergmann im Ruhrgebiet war, oder einer Mutter, die nie eine Schule besucht hat.
Irgendwann haben die Söhne und Töchter angefangen, nicht mehr auf die Hilfe anderer zu warten, haben Nachhilfevereine gegründet, und nun haben sie ihre eigenen Schulen. Elf sind es schon in Deutschland, eine zwölfte in Bayern ist im Aufbau. Dass all diese Schulen mehr verbindet, als nur der Wunsch nach sozialem Aufstieg, nach Akademikerkarrieren, das sagen ihre Gründer gewöhnlich nicht, weil sie fürchten, sonst könnten sie auf Ablehnung stoßen.
Angst aus Unkenntnis
Schließlich sind sie Muslime, das könnte Mißtrauen wecken. "Es gibt viele Ängste aus Unkenntnis", sagt Kathrin Willemsen, "aber Religion spielt an dieser Schule gar keine Rolle." Das ist Frau Willemsen nur recht. Ebenso das Alkohol-Tabu auf Klassenfahrten. "Da kann ich ganz entspannt sein".
Dennoch binden es die Schulgründer niemand auf die Nase, dass sie einen gemeinsamen Mentor haben, einen spiritueller Ideengeber, der eine islamische Bewegung geschaffen hat, die mittlerweile weltweit zu den einflussreichsten gehört. Der Inspirator ist der türkische Prediger Fethullah Gülen.
Der 68-Jährige lebt seit zehn Jahren in den USA und lehrt seine Anhänger, dass sie sich dort heimisch machen sollten, wo sie nun einmal leben, dass sie statt Moscheen lieber Schulen bauen sollten, mit anderen Religionen in Dialog treten müssten, und dass der Islam und die westliche Demokratie gut zueinander passten. Es ist eine Botschaft, die herausführen soll aus den Migrantenghettos, hinein in die Mehrheitsgesellschaft. Aber weil nicht gewiss ist, ob diese Gesellschaft die Zuwanderer dort auch haben will, waren Mitglieder der "Gülen-Bewegung" bislang eher leise als laut.
Nun aber haben sie sich öffentlich präsentiert, auf einem Kongreß in der Universität Potsdam, dem Rita Süssmuth ebenso die Ehre gab wie der Rabbiner Walter Homolka, das Ganze samit Gala in einem Großhotel am feinen Berliner Gendarmenmarkt.
Da waren sie alle, die Gründer von Religions-Dialog-Gruppen, wie IDIZEM aus München, der Schülernachhilfen, die es mittlerweile in jeder größeren deutschen Stadt gibt, der Existzenzgründervereine, die wie Barex e.V. in Berlin, sich nun mit EU-Mitteln um Lehrlingsausbildung kümmern und Geld bei türkischen Unternehmern für die Schulen sammeln - und überall sind Gülen-Anhänger dabei.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, was türkische Aufsteiger aus religiös-konservativen Familien gerade in Deutschland an Gülen fasziniert.
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Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Die Anhänger der Gülensekte sind schon in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen, so wie in über 100 Ländern mit Kindergärten, Schulen Unis,Dialogplattformen.
Sie verstehen es Fördergelder zu kassieren. Ihr Zitat"Aber weil nicht gewiss ist, ob die Gesellschaft die Zuwanderer will, war die Gülenbewegung eher als leise als Laut." stammt vielleicht von den Anhängern selber. Gem. Ihrem Chomeni-like Guru Gülen, sollen sie sich ja gerade leise, unerkannt verhalten,Sie sollen sich nicht mit kleinen Posten zufrieden geben, sondern höchste Staatsämter anstreben. In den Adern des Systems überall mitmischen. Und da bieten sich gerade die Ausbildung zur Heranziehung ihrer Elite und Kader an. Da werden Schriftsteller und Journalistenverbänder gegründet. First Level Members bei der UNAOC Un= Association of Cultures ( Idee von Erdogan und Zapatero)
Mediengesellschaften, hängen drin. Es geht nicht die hier alle aufzuzahlen.einige nur
Fontäne. Fezagazetelic, Samanyolau , Zaman, Todays Zaman, MediawordAG Offenbach,
Ebru, Peyk, Burg TV. THe light. isik, In Amerika rechte Hand Mr. Ertan Sallik, Acceord School,Beheeve School. Raindrops helping hands, Pacifica Institut,. Anatolien Food and Culture Center, Türkiche Olympiade( Musik und Gesang) alle predigen Dialog, Kulturen,
Die Religion steht über dem Staat. Auf allen Websseiten sogar in Japan. Islam-Nurculuk, Fetullah Gülen. und die Aktivitäten. schreiben, dialogisieren, beeinflussen, Noahs Pudding, Abrahams path, Interkulurelle Reisen immer durch Konia, Dort kriegen sie nur noch als Turist Aklkohol Mein Appell an die Deutschen Abgeordneten. Die Clique besser zu kontrollieren und die Fördergelder dieser Privatschulen zu canceln. Sei werden sowieso von Spenden der der Bewegung Nachstehenen Firmen unterschützt. Sie sind nicht gemeinnützig sondern nur für ihre eigenen Mitglieder von Nutzen. Selbstverständlich hat Gülen den Pabst getroffen. Jeder kann eine Audienz beim Papsstt kriegen. Der hat übrigens (der Vorgänger Pabst) hat seinen eigenen Attentäter später getroffen (Agca) und ihm mit Tolenz verziehen. Die Oganisation strebt an; Weltimam, Gebietsimame für Asien, Europa, USA, Afrika, Länderimame, und Städtimame,
Hausimame. Es ist 5 vor Zwölf Frau Sussmund (übrigens auch Präsident einer Schule.
und lässt sich auf der Potsdam Konferenz zu deren Zielen instrumentalisieren. Sogar Kritiker finden auf FG Website Gehör. Das Netzwerk ist so unübersichtlich und global, dass es sehr zeitaufwendig ist dahinter zu steigen.
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Eine super initiative! So muß man den Problemen begegnen.
Aber: ""beschützt Eure Kinder vor den Ungläubigen"."
^^
Es soll keiner mehr behaupten man würde uns in deutschen Moscheen nicht als Untermenschen bezeichnen. Deshalb bin ich weiterhin gegen den bau vom Moscheen, bis dort überwacht vom Verfassungsschutz auf Deutsch gepredigt wird!