SPD-Kanzlerkandidat SteinbrückVom Merkel-Herausforderer zu Pannen-Peer

Wann schafft die SPD endlich die Wende? Das fragen sich derzeit viele Genossen. Der Wahlkampf mit Peer Steinbrück kommt nicht so richtig in Schwung, Panne reiht sich an Panne und die Union liegt in der Wählergunst deutlich vorne. Auch ein neuer Sprecher für den Kanzlerkandidat brachte keine Verbesserung, sondern nur weitere Probleme.

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück – Peer Steinbrück

Wann schafft die SPD endlich die Wende? Das fragen sich derzeit viele Genossen. Der Wahlkampf mit Peer Steinbrück kommt nicht so richtig in Schwung, Panne reiht sich an Panne und die Union liegt in der Wählergunst deutlich vorne. Auch ein neuer Sprecher für den Kanzlerkandidat brachte keine Verbesserung, sondern nur weitere Probleme.

Eines kann man Peer Steinbrück nicht vorwerfen: dass er im Laufe seiner Kampagne nicht Klartext gesprochen hätte (hier ein Bild von der gleichnamigen Veranstaltungsreihe in Karlsruhe). Ob es um seine umstrittenen Vortragshonorare ging, das vermeintlich zu nedrige Kanzlergehalt oder das Wahlergebnis in Italien: Stets hat Steinbrück gesagt, was er dachte.

Ob das auch für seine Partei im Wahlkampf hilfreich war, bezweifeln viele Beobachter. Die Umfragen für die SPD kurz vor der Bundestagswahl sind jedenfalls alles andere als günstig: Je nach Institut liegen die Sozialdemokraten zwischen 25 und 27 Prozent, während Merkels CDU/CSU auf um die 40 Prozent kommt. Nicht gerade optimale Voraussetzungen.

Bild: dpa 11. März 2013, 17:172013-03-11 17:17:16 © Süddeutsche.de/olkl