Die FDP will das Elterngeld nicht nur für Hartz-IV-Empfänger, sondern auch generell für Nichtberufstätige streichen. Auch den Höchstsatz könne man kappen, sagt Familienpolitikerin Gruß - dies sei sozial gerecht.
Sparvorschlag der Liberalen: Die FDP-Bundestagsfraktion will Elterngeld nur noch Berufstätigen auszahlen. "Wir sollten das Elterngeld auf diejenigen konzentrieren, die vorher gearbeitet haben oder wegen einer früheren Geburt ihre Berufstätigkeit unterbrochen haben", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, der Rheinischen Post.
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Sieht weiteres Einsparpotential beim Elterngeld: FDP-Familienpolitikerin Miriam Gruß (© dpa)
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Die familienpolitische Sprecherin der Fraktion, Miriam Gruß, sagte: "Wenn das Elterngeld als reine Lohnersatzleistung definiert wird, dann darf es auch nur an Leute ausbezahlt werden, die vorher erwerbstätig waren."
Im Sparpaket der Bundesregierung ist vorgesehen, das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger zu streichen. Nicht arbeitende Eheleute können den Sockelbetrag von 300 Euro aber behalten, der Höchstsatz soll unangetastet bleiben.
"FDP muss sich als unabhängige Kraft zeigen"
Gruß hatte dafür plädiert, diesen Satz von 1800 Euro auf 1500 Euro pro Monat zu reduzieren. "Wer Hartz-IV-Empfängern die 300 Euro Elterngeld streicht, muss auch beim Maximalbetrag entsprechend kürzen. Das wäre sozial gerecht und spart im Bundeshaushalt rund eine halbe Milliarde Euro", sagte Gruß, die auch Generalsekretärin der bayerischen FDP ist.
Vor der Klausur des FDP-Bundesvorstands forderte Gruß ein selbstbewussteres Auftreten der FDP innerhalb der schwarz-gelben Koalition. "Es ist an der Zeit, dass sich die FDP wieder als eigenständige liberale Kraft darstellt, die Akzente für unsere Gesellschaft setzt und der Reformmotor der Politik ist", sagte Gruß dem Hamburger Abendblatt.
"Die FDP ist weder auf Landes- noch auf Bundesebene zuerst Koalitionspartner", sagte sie. Die Vize-Fraktionsvorsitzende im Bundestag betonte, es müsse deutlich werden, dass die FDP "eine unabhängige Kraft in einem Fünfparteiensystem" sei. Man müsse die FDP nicht neu erfinden. "Wir müssen aber die gesellschaftlichen Veränderungen beobachten und darauf Antworten haben", sagte Gruß.
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(dpa/AFP/odg/hana)
Der Idee der kostenlosen Kinderbetreuung stimme ich bedingt zu, denn leider wird sich das mit den Einsparungen des Elterngeldes wohl kaum finanzieren lassen. Außerdem halte ich eine Fremdbetreuung in den ersten Lebensmonaten für wenig erstrebenswert.
Eine kostenlose Vorschulbildung erhöht va. Kindern bildungsferner Schichten die Chance auf einen höheren Bildungsabschluss. In Berlin konnte durch ein kostenloses Betreuungsangebot die Zahl der Kita-Kinder um stolze 500 erhöht werden, die Kosten des Programmes belaufen sich auf 12 Mio Euro pro Jahr [letzte Woche in der Zeit].
""Damit beweist die SZ aufs neue, dass sie an Meinungsvielfalt nicht interessiert ist!""
Das beweist, sie verwechseln Meinung mit persönlichen Beschimpfungen, das braucht halt niemand...
Das Elterngeld hat das Erziehungsgeld abgelöst und so wurde durch die Hintertür in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit eine Lohnersatzleistung konstruiert. Raffiniert war das von denjenigen, die nur das Wohl der Besitzenden im Sinn haben und denen das "normale Volk" sonstwo vorbeigeht.
Das ist Volksvergackeierung.
und ist daher auch entsprechend zu behandeln. Daher vollkommen richtige Aussage von Frau Gruß. Viel wichtiger wäre allerdings, z.B. das Kindergeld und Elterngeld komplett zu streichen und eine kostenlose Kinderbetreuung für alle zu gewährleisten.
@Dunsterville schreibtVor der Einführung des Elterngeldes gab es ein einheitliches Erziehungsgeld für alle, die nicht über dem Einkommenshöchstbetrag lagen. Damals überlegte so manch eine Frau in meinem Bekanntenkreis, ob es nicht besser wäre, rechtzeitig vor der Geburt verschuldet arbeitslos zu werden, um zumindest mit dem Arbeitslosengeld das Familieneinkommen leidlich aufrecht zu erhalten. Denn die Perspektive, vorher mit einem Akademikereinkommen von dem Partner unabhängig zu sein und nach der Geburt des Kindes auf Sozialhilfeniveau zu leben falls der Partner geht oder den Job verliert, hat so manch einer Frau Angst eingejagt, die schwierige Balance in den Beziehungen bedroht und die Paare vor der Verwirklichung des Kinderwunsches zurückschrecken lassen. Es ist eben nicht jede Beziehung so stabil, dass man als gut ausgebildete und ordentlich verdienende Frau bedingungslos darauf vertraut, dass der potentielle Kindesvater einen versorgt. Das kann in heutigen Zeiten (Unterhaltsanspruch nur bis zum 3. Lebensjahr des Kindes, Situation auf dem Arbeitsmarkt) auch ernsthaft keiner mehr erwarten." - Kapier ich nicht: Weil die Akademikerin Angst vor dem wenigen Erziehungsgeld hatten, meldeten sie sich arbeitslos? Na, das würde heute, bei der Arbeitsmarktsituaton wohl keine mehr tun . Schon insofern passt ihr Vergleich nicht. -Das, was Sie hier versuchen, ist nichts als ein Jammern auf nicht nur hohem, sondern sogar dekadentem Niveau. Warum soll eine Nicht-Akademikerin dafür Verständnis haben, eine Verkäuferin z.B.??? - Ich bin übrigens selbst Akademikerin und habe keine Probleme mit dem Neid und schon gar nicht auf diejenigen, die weniger haben als ich. - Sorry, aber ihr Bekanntenkreis ist nicht das, was mir gefallen würde. Und, und das ist meine feste Überzeugung: Jemand, der sich nicht sicher ist, ob der Partner auch der richtige wäre, sollte das mit dem Kinderkriegen mit diesem Typ ganz lassen und sich einen gescheiten suchen. Denn merke: Wir haben für unsre Kinder da zu sein und nicht sie für uns, damit irgendwas, was da vllt. noch fehlen könnte am Selbstdarstellungsbild, aufgefüllt wird mit Hilfe kleiner Menschen.Und solche Leute sollte auch kein Politiker mit Lockprämien zu ködern versuchen. Kinder sollten Wunschkinder und Kinder der Liebe sein, punktum.
Denn Kinder kriegt man nicht mal einfach so. Sie sind das Wichtigste und Wertvollste im Leben und haben eine entsprechende Ehrfurcht verdient und die lebenslange Liebe ihrer E
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